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Kommunalwahl

Gaby Feierler-Egner tritt in Deining an

Die Gemeinderätin will Deinings neue Bürgermeisterin werden. Auf ihrer Agenda stehen gesundes Wachstum und Integration.
Von Andreas Friedl

Gaby Feierler-Egner (8. v. l.) mit den Kandidaten für den Gemeinderat und Landratskandidat Dirk Lippmann  Foto: Andreas Friedl
Gaby Feierler-Egner (8. v. l.) mit den Kandidaten für den Gemeinderat und Landratskandidat Dirk Lippmann Foto: Andreas Friedl

Deining.Hinter vorgehaltener Hand wurde schon länger darüber gesprochen, ob und wen die SPD Deining als Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufstellt. Seit vergangenen Samstagabend steht nun fest, dass Gaby Feierler-Egner am 15. März für die Sozialdemokraten antritt. Mit 100 Prozent der Stimmen wurde sie bei der Nominierungsversammlung, die in der Gaststätte Sippl in Döllwang stattfand, von den anwesenden SPD-Mitgliedern als Kandidatin bestimmt und gewählt.

Vorsitzender Axel Nährig begrüßte eingangs die Gäste, unter ihnen auch der Landratskandidat Dirk Lippmann, und sagte: „Heute müssen wir in die Zukunft schauen. Die Karten werden neu gemischt. Es soll im zukünftigen Gemeinderat keinen Parteizwang mehr geben. Man muss ein Gespür haben, was die Leute im Ort vorhaben und dies dann auch im Gremium vertreten.“ Nach den Grußworten wurde Dirk Lippmann als Versammlungsleiter bestimmt. Dieser stellte sich kurz vor und sprach bevorstehende Projekte auf Landkreisebene, ob die Sanierung des Gymnasiums in Parsberg, das pädagogische Zentrum oder die Sanierung der Berufsschule in Neumarkt, an. „Wir müssen optimale Lernvoraussetzungen für unsere Kinder schaffen.“

Keine Parteigrenzen

Weiter nahm er zur Energiepolitik, konkret Energieeinsparung, und zum ÖPNV Stellung: „Der ÖPNV soll eine echte Alternative für den Individualverkehr werden“, sagte er. Ein Punkt, auf den er näher einging, war das geplante Haus der Gesundheit in Parsberg: „Fachärzte sollen sich hier niederlassen, denn auch in der Fläche soll es gute ärztliche Versorgung geben.“

Bevor Axel Nährig die Kandidatenliste erläuterte, ließ er wissen, dass die Gemeinderatswahl eine Persönlichkeitswahl sei. Auf Platz eins der Liste befindet sich die Kandidatin für das Bürgermeisteramt, Gaby Feierler-Egner, die gegenüber dem Tagblatt auch kurz ihre politischen Ziele erläuterte. Angefangen von der Arbeit im Gemeinderat ohne Parteigrenzen und Einarbeitung der Meinungen aller, Wiederbelebung der Bürgersprechstunden und eventuell ihre Erweiterung. „Die Politik ist für die Bürger da, und nicht der Bürger für die Politik“, sagte sie.

Zur Person

  • Privat:

    Gaby Feierler-Egner ist 60 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes. Sie hat eine Enkelin. Beruflich ist sie Büroleiterin einer Anwaltskanzlei.

  • Politik:

    Seit 22 Jahren ist Feierler-Egner SPD-Mitglied seit zwölf Jahren im Gemeinderat. „Ich bin schon immer politisch interessiert. Den Gedanken für die Kandidatur trage ich schon lange in mir, was durch die Aussage eines CSU-Mannes nur noch bestärkt wurde“, sagt sie.

Sehr wichtig sei für die SPD und für sie gesundes Wachstum mit Rücksicht auf Nachhaltigkeit und Lebensqualität sowie die Integration der Neubürger, Zuhause sei man da, wo das Herz wohne. Weiter sprach sie die Nachverdichtung in den Orten unter Berücksichtigung der Bürger, gute Zusammenarbeit mit den Bildungsstätten und der Kirche an. Im Großen und Ganzen wünsche sie sich pragmatische Lösungen für alle. Natürlich könne man nicht alle Wünsche erfüllen und zum Schluss müsse einer bestimmen. Ihr Motto laute deshalb: „Sich selber nicht so wichtig nehmen und die Politik so gestalten, dass man sich immer noch im Spiegel anschauen kann.“

Die Kandidaten auf der Liste

In der nächsten Periode müssen laut Feierler-Egner die ganzen Maßnahmen abgearbeitet werden und daraus würden neue Projekte und Ziele entstehen, die jetzt noch nicht absehbar seien. „Eine große Herausforderung wird jedoch die Verkehrssituation in der Schlossstraße werden. Hier ist auf jeden Fall die Einbeziehung der Anwohner gefordert“, so Feierler-Egner.

Die weiteren Plätze auf der Liste belegen Lars Buchholz (Platz 2), Simone Ostalecki (3), Florian Schrafl (4), Sabine Kirzinger (5), Markus Langhans (6), Markus Wienziers (7), Ludwig Härtl (8), Thomas Meier (9), Richard Pfeiffer (10), Daniel Frank (11), Josef Weidinger (12), Matthias Seger (13), Axel Nährig (14), Karl Schneider (15) und Manfred Pöllot (16).

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