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Wohnen

Gemeinde will Häuser in Hohenfels bauen

Drei Varianten stehen für den Wohnungsbau zur Auswahl. Im Herbst 2021 könnten die ersten Mieter einziehen.
Von Simon Vogl

Architekt Christian Weinmann, Büro schoen+gut, präsentierte ein Modell. Foto: Vogl
Architekt Christian Weinmann, Büro schoen+gut, präsentierte ein Modell. Foto: Vogl

HOHENFELS.Christian Weinmann vom Architekturbüro schoen+gut stellte dem Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie zum kommunalen Wohnungsbau im Schießstättweg 7 und 9 vor. Drei Varianten hatte Weinmann ausgearbeitet, bei denen die Hanglage optimal ausgenutzt werde. Immer sind zwei Gebäude vorgesehen. Die Kostenschätzungen bewegen sich zwischen 1,8 und 2,1 Millionen Euro. Je nach Aufteilung wären bis zu acht Wohnungen mit einem bis vier Zimmer je Baukörper möglich. Ausreichend Stellplätze können ebenfalls untergebracht werden. Die Haupterschließung soll über den Schießstättweg erfolgen, außerdem ist ein Zugang an der Südseite geplant. Wenn die Arbeiten schnell gehen, könnten die Wohnungen im Herbst 2021 bezugsfertig sein.

Der Freistaat würde 30 Prozent bezuschussen. 60 Prozent können mit einem zinsverbilligten Darlehen finanziert werden. Zehn Prozent Eigenanteil müsse der Markt leisten. Die Miete solle für Menschen mit niedrigen Einkommen tragbar und für 25 Jahre gebunden sein. In der nächsten Sitzung soll abgestimmt werden, welche Variante umgesetzt wird.

An der Turnhalle wird gebaut

Im Dachraum der Turnhalle wurden Rauchmelder eingebaut, die regelmäßig gewartet werden müssen. Deshalb muss ein Laufsteg mit Wärmedämmung gebaut werden. Der Auftrag wurde an die Firma Dieter Kohl aus Edelsfeld vergeben für rund 10 000 Euro, ebenso die Deckendämmung für rund 9500 Euro.

Der Defizitvertrag zwischen dem Markt und der Diözese Regensburg soll angepasst werden. Das Landratsamt habe die Entwürfe geprüft und eine Genehmigung in Aussicht gestellt, sagte Bürgermeister Bernhard Graf. Das Gremium entschied sich nach eingehender Diskussion einstimmig für eine prozentuale Pauschalentschädigung, wie sie etwa auch Regensburg praktiziere. Das Jahresdefizit sei leichter zu kalkulieren und große Schwankungen nicht zu erwarten. Die Kosten in Höhe von 11,72 Prozent der staatlichen und kommunalen Zahlungen an den Kindergarten lägen beispielsweise für das Jahr 2018 bei rund 43 000 Euro, führte der Rathauschef aus. Für die zurückliegenden Jahre seit 2012 wird ein freiwilliger Zuschuss bezahlt, dessen Höhe noch vereinbart werde.

Mit nur einer Gegenstimme entschied sich der Gemeinderat dafür, dass sich die Anzahl der Verbandsräte beim Zweckverband Laber-Naab auch weiterhin auf 26 belaufen soll nach dem bisherigen Verteilungsmodus. Dies bedeutet, dass neben den 13 Bürgermeistern wie bisher weitere 13 Mitglieder entsprechend der Wasserabnahmemenge dem Gremium angehören. Für Hohenfels werden damit weiterhin zwei Vertreter prognostiziert.

Prüfungsverband rügt

Der Kommunale Prüfungsverband hatte bereits 2013 dem Zweckverband empfohlen, die Anzahl der Verbandsräte von derzeit 26 auf 20 zu reduzieren. Die meisten Kommunen hatten dies damals abgelehnt, was vom BKPV seinerseits mündlich gerügt wurde. Für die kommende Periode 2020 bis 2026 wird sich die Zahl wegen des Beitritts der Stadt Parsberg nochmals erhöhen.

Einstimmig beschloss das Gremium, die Straße nach Kuglhof auf etwa 630 Metern auszubauen. Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz hat ein Wegebauprojekt eingeleitet und eine Förderung in Aussicht gestellt.

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