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Schule

Beilngrieser Absolventen verlassen Olymp

Getreu des Abi-Mottos ging es bei der Abschlussfeier um die Antike. Auch die Zukunft spielte eine wichtige Rolle.
von Barbara Blaser

  • Die diesjährigen Abiturienten des Gymnasiums Beilngries Foto: Robert Kneidinger
  • Die drei Jahrgangsbesten mit der Note 1,0 im Kreis ihrer Lehrer Foto: Blaser

Beilngries.Ein Hauch von Göttlichem durften die Absolventen des Gymnasiums bei ihrer Abschiedsfeier erleben. Oberstudiendirektorin Sabine Nolte-Hartmann stellte den Bezug zur Antike her: „Die Akropolis verbindet die Götter- und Menschenwelt. Für Perikles und seine Zeit gab es bürgerliches Handeln in Verantwortung vor der Polis. Es gibt keine Demokratie ohne „demos“ (Volk), kein Staat ohne Mitwirken der Staatsbürger und kein gegenseitiges Abstrafen, sondern nur das Miteinander mündiger, aktiver, durchaus auch streitbarer, junger, älterer Menschen, gern aus den verschiedensten Lebenshintergründen, aber immer konstruktiv, davon lebt die Welt. Tradition und Bodenhaftung, Verantwortung vor Gott und den Menschen, Aufbruch und Weltoffenheit, das alles gehört zusammen, wohin auch immer Ihr Weg sie führen wird. Dass Sie sich einsetzen für unser gemeinsames Haus, unsere Welt, unser aller Zukunft, das wünsche ich mir für unsere Gesellschaft. Wir zählen auf Sie.“

Glückwünsche erhalten

Auch zweiter Bürgermeister Anton Grad gratulierte den Abiturenten: „Es ist Ihnen gelungen, die Eintrittskarte für die Welt da draußen zu erwerben. Es liegt an Ihnen, diese Karte erfolgreich einzulösen.“ Die stellvertretende Landrätin Rita Böhm munterte alle auf, aus Fehlern zu lernen und die Welt als Experimentierfeld zu sehen. Elternbeiratsvorsitzende Christine Anacker sagte: „Sie dürfen auch weiterhin von anderen lernen – niemand wird alt genug, um alle möglichen Fehler selbst zu machen.“ „Es gibt fünftausend Studiengänge, die sie mit ihrem Abitur beginnen können“, sagte Stefan Krauß, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Gymnasiums. Er wünschte Durchhaltevermögen bei der Auswahl des künftigen Zieles, aber auch Mut, einen falschen Weg zu ändern.

Für die Musik sorgten das Orchester, die Bigband, Schüler und der Lehrerchor. Felix Schön richtete im Namen der Abiturienten Dank an die gesamte Schulfamilie. Er sagte: „Es gibt so viele verschiedene Lebensentwürfe, Berufe und ständige Veränderungen in unserer Gesellschaft. Die Mutigen haben unter Umständen genauso wenige konkrete Pläne für ihre Zukunft wie die Furchtsamen. Der Unterschied ist, dass die Mutigen nicht vor Versagensängsten stehen bleiben.“

Abiturienten ausgezeichnet

Die besten Abiturergenisse ihres Jahrgangs erzielten mit einem Schnitt von 1,0 David Lang, Felix Wiegand und Isabella Beyer.

Den Buchpreis des Elternbeirats erhielten David Lang, Felix Wiegand, Isabella Beyer, Luisa Hirluksch, Nina Beck, Hannah Hübner, Lena Keck, Saskia Rolka, Jonathan Simon, Felix Stark, Laura Barteczko, Stefan Beck, Elena Meier und Felix Schön.

Den Buchpreis des Vereins der Freunde des Gymnasiums erhielten Lena Guttenberger, David Lang, Jonathan Simon, Felix Wiegand. Der Buchpreis des Bistums Eichstätt ging an Antonia Waldmüller. Für die Arbeit als Schülersprecher erhielten einen Buchgutschein: Teresa Grabmann, David Lang, Felix Schön und Antonia Waldmüller. Den Buchpreis der Stadt Beilngries erhielt Irene Mellinger. Die Abiturpreise der Fachverbände: Musik: Katharina Taffner, Mathematik: David Lang, Latein: David Lang, Biologie: Isabella Rosenau, Chemie: Verena Hoch, Physik: Felix Wiegand.

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