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Ausstellung

Bilder eines Balletts zu sehen

Ein Besuch im Nürnberger Staatstheater inspirierte Elke Schwartz. Am Wochenende sind ihre Werke in Plankstetten zu sehen.
Von Franz Guttenberger

Elke Schwartz aus Aschbuch zeigt ihre Werke in der Schneemühle Foto: Franz Guttenberger
Elke Schwartz aus Aschbuch zeigt ihre Werke in der Schneemühle Foto: Franz Guttenberger

Beilngries.Elke Schwartz aus Aschbuch, Gemeinde Beilngries, präsentiert von kommenden Freitag, 5. April, bis Sonntag, 7. April, in der Schneemühle bei Plankstetten ihre Bilder. 14 Bilder werden zu sehen sein, inspiriert von Goyo Monteros Tanzstück: Dürer’s Dog.

Alle Bilder der Ausstellung unterschiedlicher Maße, von 20 mal 20 bis 120 mal 120 Zentimetern, sind auf schwarzer Leinwand gemalt – ein Novum für Schwartz. „Sonst wird der Hintergrund mit bemalt und einbezogen, hier darf die schwarze Leinwand stehen bleiben und ich arbeite rein motivlich.“

Idee kam im Nürnberger Staatstheater

Im Fokus überall: opulente Seidenkleider mit plastisch wirkendem Faltenwurf, farbintensive Tücher, wehend, wallend, schwebend. „Die Tänzer dazu habe ich manches Mal angedeutet, oft aber auch einfach weggelassen. Jeder kann sehen, was er will, vielleicht Blüten oder vielleicht sogar Quallen“, sagt Schwartz. Denn die Idee zu ihrer neuen Ausstellung kam ihr beim Besuch im Nürnberger Staatstheater, wo das neue Stück von Goyo Montero aufgeführt wurde: „Dürer’s Dog“. Spannend für Schwartz: „Es wurden von Montero Bilder Albrecht Dürers auf der Bühne vertanzt, die wiederum mich inspirierten, Bilder davon zu malen.“

Die Ausstellung

  • Geöffnet:

    Zu sehen ist die Ausstellung am Freitag, 5. April, von 14 bis 20 Uhr, Samstag, 6. April von 12 bis 20 Uhr, und am Sonntag, 7. April, von 10 bis 18 Uhr in der Schneemühle in Eglasmühle.

  • Vernissage:

    Am Donnerstag

Vor gut eineinhalb Jahren ist dieser Funke bereits übergesprungen, jetzt ist es soweit – die Werke sind fast fertig. Auch beim Ausstellungsort Schneemühle ließ sich Schwartz von der Intuition leiten. „Ich war bei einer privaten Feier in der Schneemühle und als ich diese Schranne sah, mit ihrem für mich unglaublich stimmigen Raumgefühl, wusste ich: „Hier ist es perfekt für meine Bilder.“ Mit dem Ergebnis ist sie nun zufrieden. „Es hat sich alles entwickelt und die Bilder zeigen, was ich zeigen wollte“, sagt sie. Wichtig ist ihr: Es müssen mindestens elf oder mehr Bilder sein, die Zahl Elf ist ihre persönliche Glückszahl.


Ballettdirektor erlaubt den Bezug zum Stück

Als die ersten Bilder entworfen waren, habe sie Fotos gemacht und an das Staatstheater geschickt, ihre Ausstellungsidee erklärt, um Genehmigung gebeten, den Bezug zu Goyo Monteros Stück erwähnen zu dürfen. „Das war mir so wichtig, dass ich wohl alles eingestampft hätte, wenn ich diese Bewilligung nicht bekommen hätte.“ Der Ballettdirektor aber zeigte sich erfreut, dass er die Aschbucher Künstlerin inspirieren konnte. Das sei weitere Motivation. (ugu)

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