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Wahl

Führungswechsel bei der CSU Beilngries

Pauline Hirschberger ist die neue Vorsitzende des Ortsverbands. Ihr Vorgänger Johann Regnath war nicht mehr angetreten.
von Konrad Leidl

An der Spitze der CSU Beilngries gab es einige Veränderungen.
An der Spitze der CSU Beilngries gab es einige Veränderungen. Foto: Leidl

Beilngries.Der CSU Ortsverband Beilngries hat eine neue Vorsitzende. Bei der Jahresversammlung im Hotel Gallus in der Neumarkter Straße 25 in Beilngries standen auch Wahlen auf der Tagesordnung – und der bisherige Vorsitzende und jetzige Fraktionssprecher Johann Regnath war nach acht Jahren im Amt nicht mehr angetreten. Seine Nachfolgerin ist Stadträtin Pauline Hirschberger aus Oberndorf. Johannes Regnath bleibt der Vorstandschaft aber als Stellvertreter erhalten. Weitere Stellvertreter sind Hans Dieter Niederprüm und Roland Bachhuber.

Bürgermeister Alexander Anetsberger dankte den Mitgliedern: Nur durch ein geschlossenes Auftreten sei es gelungen, den Bürgermeistersessel zu erobern und zusätzlich elf Sitze für die CSU zu erreichen. Mit der Mehrheit der Fraktion sei für ihn als Bürgermeister die Arbeit etwas leichter. Er versuche aber, mit allen Fraktionen ein gutes Miteinander zu erreichen und sie in die Verantwortung mit einzubinden. Künftige Schwerpunkt-Themen seien die Ausweisung weiter Bau- und Gewerbegebieten, die Weiterverfolgung von ISEK und der Breitbandausbau.

Regnath erinnerte an die Wahl im vergangenen Jahr. Damals sei eingetreten, was viele der Mitglieder gehofft – aber zum Teil nicht für möglich gehalten hätten: Mit rund 60 Prozent der Stimmen habe Anetsberger ein überraschendes Ergebnis eingefahren. Mit elf Stadträten und neun Ortssprechern sei die Parteibasis sehr gestärkt worden. Regnath warnte allerdings vor Überheblichkeit: Man werde auch in Zukunft zum Wohl der Bürger Verantwortung tragen.

Er erklärte auch, dass er nicht mehr zur Wahl antrete. Er sei der Meinung, dass Partei- und Fraktionsvorsitz getrennt sein sollten. Mit Pauline Hirschberger habe man eine würdige Nachfolgerin gefunden, die neue Perspektiven eröffnen könne.

Der frühere Fraktionsvorsitzende Dr. Jochen Maurer ergänzte die Aussagen mit Zahlen und Fakten. Im Mittelpunkt der Arbeit stehe immer noch die ungeklärte Frage zum Bau von Windrädern auf dem Altmühlberg. Er sprach unter anderem die sensible Bebauung bei der Mittelmühle an und die Umgestaltung des Gutshofes Brand. Bei vielen Maßnahmen könne man schon Antesbergers Handschrifterkennen. Der Bürgermeister solle bald den Haushaltsentwurf für 2015 präsentieren.

Schatzmeister Gerhard Meier legte einen passablen Kassenbericht vor. Trotz vieler Ausgaben im Wahlkampf stehe der Ortsverband auf solider Basis. Das bestätigten auch die Kassenprüfer Gertrud Vergho und Stefan Sedlmeier. Zum Schluss wurden noch einige Mitglieder geehrt: Irene Vieracker erhielt als langjährige stellvertretende Vorsitzende ein Blumengesteck, Schriftführer Michael Schwarzmeier eine Flasche Bärwurz und Johannes Regnath von Niederprüm eine Einladung zur Berlinfahrt.

Anschließend sprach als Gastredner der Bundestagsabgeordnete Dr. Reinhard Brandl. Er sagte, die Welt sei in den vergangenen Jahren aus den Fugen geraten und sprach über die vielen Kriege und Konflikte – streifte aber auch die Flüchtlingspolitik und die Finanzkrise Griechenland.

Weitere Ergebnisse der Wahl

  • Schriftführer:

    Anton Grad (neu, Vorgänger: Michael Schwarzmeier)

  • Schatzmeister:

    Gerhard Meier

  • Kassenprüfer:

    Stefan Sedlmeier und Gertrud Vergho

  • Erweiterter Vorstand:

    Matthias Plank, Andrea Schöls, Helga Schmidt, Wilhelm Rose, Josef Schneider, Rainer Meier, Robert Mögn, Werner Marras und Siegfried Gallus (uld)

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