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Dino-Park

Motiv der Dino-Diebe weiter unklar

Im Altmühltal wurde der Saurier geklaut – jetzt wurde er in Abensberg gefunden. Die Polizei kann sich keinen Reim machen.

Dieser Dinosaurier wurde in Denkendorf gestohlen und in Abensberg wieder gefunden. Foto: Börner/PI Kelheim
Dieser Dinosaurier wurde in Denkendorf gestohlen und in Abensberg wieder gefunden. Foto: Börner/PI Kelheim

Beilngries.Die Fahndung nach den Dino-Dieben läuft – allerdings bisher ohne Erfolg, teilt die Polizei Beilngries mit. Dabei tappen die Ermittler vor allem zu einem Tatmotiv weiter im Dunkeln. Bisher seien alle Aufrufe an die Bevölkerung erfolglos gewesen, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Beilngries, Maximilian Brunner, am Mittwoch.

Auf Spuren untersucht

In seiner Dienststelle war die aus dem Dinosaurier Museum Altmühltal gestohlene Raubsaurier-Nachbildung am Dienstag auf Spuren untersucht worden. Die Motive für den Diebstahl des etwa 1,30 Meter hohen und 2,5 Meter langen Dinos seien völlig unklar. „Im Keller nimmt er viel Platz weg und im Garten ist er zu auffällig. Die Motivation ist mir ein Rätsel“, sagte Brunner. Die Polizei hoffe weiter auch auf Hinweise aus den sozialen Medien.

Zehen und Schwanz eingebüßt

Das fleischfressende Urtier aus Kunstharz und Glasfaser war Tage nach seinem Verschwinden aus dem Dino-Museum im oberbayerischen Denkendorf (Landkreis Eichstätt) gut 40 Kilometer entfernt an einem Kreisverkehr in Abensberg wieder aufgetaucht, allerdings mit erheblichen Blessuren: Der Coelophysis – so der wissenschaftliche Name des Tieres, das vor ungefähr 200 Millionen Jahren auf der Erde wandelte – hatte Zehen und Schwanz eingebüßt. Die Zehen waren beim Diebstahl abgebrochen und bereits im Dino-Park am Tatort gefunden worden. Gefahndet werde aber noch nach dem verlorenen Schwanzstück, das wohl beim Transport abgebrochen war, sagte Brunner.

Möglicherweise neu konstruiert

Im Museum in Denkendorf wird derzeit noch beraten, wie es mit der beschädigten Dinosaurier-Plastik weitergehe. Möglicherweise werde er völlig neu konstruiert oder aber auch repariert, sagte der wissenschaftliche Leiter des Museums, Frederik Spindler. Der Schaden liege wahrscheinlich bei mehreren Tausend Euro. Bis der Coelophysis wieder für die Besucher des Dino-Parks zu sehen sein wird, werden in jedem Fall aber noch einige Wochen vergehen.

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