MyMz
Anzeige

Bilanz

Raiffeisenbank Beilngries wächst weiter

Der Vorstand der Raiffeisenbank Beilngries eG legte auf der Generalversammlung für 2018 sehr gute Zahlen vor.
von Johann Grad

Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank haben ihre Bilanz vorgelegt.  Foto: Grad
Die Verantwortlichen der Raiffeisenbank haben ihre Bilanz vorgelegt. Foto: Grad

Beilngries.Mit sehr positiven Zahlen konnten Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Beilngries für das Geschäftsjahr 2018 bei der Generalversammlung aufwarten. Friederike Keidel, Vorsitzende des Aufsichtsrats, hob eingangs hervor, dass der Mitgliederbestand sich um 169 Personen erhöht hat und jetzt 3 440 Mitglieder beteiligt sind. Die Geschäftsanteile haben sich aktuell auf 11 519 Anteile erhöht, ein Plus von 3 987 Anteilen.

Wichtig sei ein vertrauensvoller Kontakt und Verlässlichkeit für die Gemeinden, zumal die Raiffeisenbank die einzige mit Sitz in der Region sei. Vizelandrätin und Bürgermeisterin Rita Böhm aus Kinding bedankte sich bei den Verantwortlichen der Bank für Engagement, Unterstützung und Spenden zum Wohle der Region.

Bürgermeister Alexander Anetsberger, Beilngries, ist froh um die eigenständige Bank, wie er sagte. Stadt und Wirtschaft könnten sich auf die Kreditversorgung verlassen. Er nannte die Unterstützung für gemeinnützige Zwecke eine „gesellschaftliche Rendite“. Anetsberger lud ein, sich „bei unserer Bank zu engagieren“, um sie zukunftsfähig zu machen.

Keidel bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für überdurchschnittlichen Einsatz und die Freundlichkeit und Kompetenz im Umgang mit den Kunden. Dies taten auch die Vorstände Thomas Geiser und Thomas Schmidtner.

Das Geschäftsjahr 2018 charakterisierte Geiser mit „weiter auf Wachstumskurs und Hinzugewinn von Marktanteilen“. Die Bilanzsummer stieg um 5,9 Prozent auf den neuen Höchstwert von 211 Millionen Euro. Für Finanzierungen von Maßnahmen der Bürgerinnen und Bürger und vieler Unternehmen vergab die Bank Kredite von 118,4 Millionen Euro, eine Steigerung von 12,2 Prozent, das Doppelte im Durchschnitt der bayerischen Genossenschaftsbanken.

Bank wurde ausgezeichnet

„Wir sind ein bedeutender Motor der heimischen Wirtschaft und starker Finanzpartner für alle Menschen in unserer Region“, fasste Geiser zusammen. Im Bereich Vermittlung von Förderkrediten wurde die Bank zum vierten Mal als „Beste VR-Fördermittel-Bank“ ausgezeichnet und gehört in ihrer Größe zu den erfolgreichsten Genossenschaftsbanken im Fördermittelgeschäft. Neben Krediten aus eigenen Mitteln verschaffte die Raiffeisenbank Darlehen und Anschaffungskredite bei Partnerinstituten. Hier ergab sich ein Zuwachs von 21,3 Prozent.

Bei den Einlagen verzeichnete man laut Vorstand Thomas Schmidtner 135 Millionen Euro, das ist ein Wachstum von 6,1 Prozent. Die Bank war weiterhin als Verwalter von Vermögenswerten gefragt. Schmidtner riet, „die Investments breiter zu streuen und nicht nur auf Tagesgeld zu setzen“. Das betreute Kundengesamtvolumen stieg um 8,3 Prozent auf 371 Millionen Euro. An Steuern fiel eine halbe Million Euro an, knapp die Hälfte ging an die Gemeinden. Die Erhöhung des Eigenkapitals setzte man laut Regulatorik fort. Es blieb ein Bilanzgewinn von 185 000 Euro. Als Dividende schlug der Vorstand drei Prozent vor, was den Betrag von 26 087 Euro ergibt. Der Rest fließt in die Rücklagen der Bank. Schmidtner gab bekannt, dass jedes Mitglied jetzt 20 Anteile mit 2200 Euro an Geschäftsguthaben zeichnen und einzahlen kann. Bis 2023 wird mit einer Dividende von 3 Prozent geplant.

In Entscheidungen eingebunden

Aufsichtsratsvorsitzende Keidel bestätigte das erfolgreiche Geschäftsjahr 2018, man sei gut aufgestellt und der Wachstumsprozess könne fortgesetzt werden. Der Prüfung von Vorstand und Jahresergebnis sei der Aufsichtsrat nachgekommen, ebenso bei der wirtschaftlichen Strategie und den Planungen der Bank. In den zehn Sitzungen mit Vorstand und Aufsichtsrat sei man in allen Entscheidungen eingebunden und mit dem Gewinnverwendungsvorschlag einverstanden gewesen. Die gesetzliche Prüfung vollzogen Wirtschaftsprüfer Hans Schmalz und sein Team. Dem Ergebnis wurde zugestimmt und die uneingeschränkte Bestätigung für 2018 ausgesprochen. Der Jahresabschluss und die Gewinnverwendung wurden beschlossen.

Kurz & knapp

  • Entlastung: Nach Aufforderung zur Stimmabgabe durch Wirtschaftsprüfer Hans Schmalz wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
    Ebenso wurde der Aufsichtsrat einstimmig entlastet.
  • Wahl: Satzungs- und turnusgemäß schied Vera Gabler aus dem Aufsichtsrat aus. Sie stellte sich aber zur Wiederwahl und wurde daher wieder einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt.

Mehr aus Neumarkt und Umgebung:

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht