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Freizeit

Spannende Wanderungen rund um Beilngries

Unter dem Motto „Beilngries wandert“ zeigen Wanderführer drei zauberhafte Routen, die besondere Sehenswürdigkeiten bieten.
Von Johann Grad

Die Wanderführer haben sich interessante Touren ausgesucht. Foto: Grad
Die Wanderführer haben sich interessante Touren ausgesucht. Foto: Grad

Beilngries.„Nicht für Touristen, auch für Einheimische sind die Wege schön und interessant, die bei „Beilgries wandert“ angeboten werden“, verspricht Touristikchef Christoph Raithel. Organisiert hat die Routen Mitarbeiterin Simone Rauch. Auf dem Wünschelrutenweg (6 Kilometer) führt am Freitag Reinhold Pelzel. Dabei berichtet er über Erdstrahlen, Wasseradern und Kraftorte.

Er zeigt den Umgang mit der Wünschelrute und ist sich sicher, dass jeder Störzonen erspüren und ein Aha-Erlebnis erfahren kann. Pelzl geht auch ein auf deren Auswirkungen wie Gesundheit und Wohlbefinden. Der Weg führt hinauf zur Wodansburg und zum Opferstein. Der gilt als Kraftort mit positiver Energie. Die Wünschelruten werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, sie können auch für drei Euro erworben werden. Natürlich können die Wanderer in dieser historischen Umgebung auch einen weiten Blick über das Altmühltal werfen.

Naturführerin Irmgard Scheiblecker hat sich für Samstag, 11. Mai, das Thema „Die Gewässer rund um Beilngries“ ausgesucht. Ihr Weg führt zunächst an der Sulz entlang, weiter zu den Überresten der künstlichen Wasserstraße König-Ludwig-Kanal, am Main-Donau-Kanal wieder zurück. Scheiblecker macht an markanten Punkten Halt und erklärt diese. Dazu gehört die Trogbrücke, auf der früher die Schiffe den Weg von Oberndorf nach Beilngries überquerten. Auf einen Biberbau wird hingewiesen und in der Gößelthalmühle die „Erlebniswelt Wasserstraße“ besucht. Erwähnen wird Scheiblecker auch die Altmühl, die an Beilngries vorbeifließt.

Wer am Sonntag, 12. Mai, mitwandern will, muss zur Kirche in Kottingwörth kommen. Dort beginnt Naturparkführerin Maria Kaufmann ihren Weg, der zunächst auf den Arzberg führt und zum Pfennighof. Dort hat man einen wunderbaren Ausblick ins Altmühltal und nach Paulushofen. Dann geht es zu einem der hundert schönsten Geotope, den „Malmschichten am Arzberg“. Die 70 Meter hohen Wände des ehemaligen Steinbruchs sind durchzogen von vielen Schichten des Malm-Kalksteins, die vor ca. fünf Millionen Jahren entstanden sind. Kaufmann geht auf das damalige Aussehen der Gegend ein und auf zeitliche Dimensionen seit Entstehung der Erde. Die viereinhalb Milliarden Jahre stellt sie symbolisch mit einer 46 Meter langen Schnur dar und ordnet markante geologische Ereignisse ein.

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