MyMz
Anzeige

Entwicklung

Tourismus ist wieder Chefsache

Christoph Raithel übernimmt die Leitung des Tourismusbüros Beilngries – er kennt die Stadt bereits gut.
Von Hans Gleisenberg

Bürgermeister Alexander Anetsberger (l.) begrüßte den neuen Tourismuschef.
Bürgermeister Alexander Anetsberger (l.) begrüßte den neuen Tourismuschef. Foto: Gleisenberg

Beilngries.Beilngries hat einen neuen Tourismuschef – nach neunmonatiger Vakanz wurde die Leitung des Tourismusbüros wieder besetzt. Nachdem Michael Dyckerhoff im Oktober 2015 aus Altersgründen zurückgetreten war und der erste Nachfolger bereits nach kurzer Zeit Beilngries wieder verließ, hat nun Christoph Raithel aus Hilpoltstein die Nachfolge angetreten.

Der neue Tourismuschef ist 30 Jahre alt, verheiratet und wohnt in Hilpoltstein. Er war bei der Stadt zuletzt ebenfalls mit Aufgaben im Kultur- und Tourismusbereich beschäftigt, einem Feld, das für Raithel eng zusammengehört. Raithel wurde in Roth geboren und machte nach dem technischen Fachabitur dann eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann.

„Diese Ausbildung war sehr intensiv, da sie in der Arena in Nürnberg stattfand, wo bekanntlich Veranstaltungen aller Art durchgeführt werden“, sagt Raithel. Außerdem habe er dabei viele Erfahrung im Bereich Marketing sammeln können.

Die Saison läuft auf Hochtouren

Bürgermeister Alexander Anetsberger zeigte sich über die Neubesetzung sehr erfreut, da das Fehlen eines Chefs große Belastungen für die ganze Abteilung gebracht habe. Er habe das Tourismusteam zwar nach Kräften unterstützt, „doch war es schon von Nöten, diesen wichtigen Posten mit einer Fachkraft zu besetzen, auch deshalb, weil die Sommersaison auf Hochtouren läuft und die Stadt gegenüber ihrem neuen Tourismuschef eine positive Erwartungshaltung hegt“, sagte der Rathauschef.

Er machte auch gleich deutlich, welch große Herausforderungen im Raum stehen: Das Altstadtfest steht ebenso wie der „Bühler Beilngries Triathlon“, der zum ersten Mal stattfindet, vor der Tür. Auch das Jahr 2017 wirft seine Schatten voraus – und hier ist die Vorbereitung von großer Wichtigkeit, so Anetsberger.

Stadt hat einen Ruf zu verteidigen

Auch Raithel hat in Bezug auf Tourismus schon Pläne – so soll noch in diesem Jahr im Rahmen der integrierten städtebaulichen Entwicklung das Tourismuskonzept in neue Bahnen gelenkt werden. „Auch sonst haben wir einen Ruf zu verteidigen.“ Beispielsweise schneide Beilngries in punkto Übernachtungszahlen als bester Ort im Altmühltal ab – „uWirte kochen den Frühling wachnd das soll auch so bleiben.“ Außerdem solle die gute Ausgangsposition von Beilngries mit gezielten Aktionen und einem verlässlichen Marketingmix gestärkt werden. Der Bürgermeister kündigte jetzt schon an: „In Anbetracht der vielfältigen Aufgaben wird Christoph Raithel schnell aus der Rolle des Beobachters in die Rolle des Akteurs wechseln müssen“, prophezeite er.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht