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Volksmusik und viel Gaudi in Beilngries

In Beilngries steppte am Wochenende der Bär: In sechs Wirtshäusern gab es Live-Musik, Gstanzln und Schmankerln.
Von Hans Gleisenberg

Den Ohrenschmaus servierten die Musikanten und den Gaumenschmaus die Kellnerin. Foto: Gleisenberg
Den Ohrenschmaus servierten die Musikanten und den Gaumenschmaus die Kellnerin. Foto: Gleisenberg

Beilngries.Es ist schon ein großes Gütesiegel, wenn die Gäste die „Kulinarische Wirtshausmusi“ in Beilngries als Erfolgsgeschichte einstufen. Dazu muss man wissen, dass dieser Ritterschlag schon nach der dritten Auflage dieses Events erfolgte. Doch was die Gäste am Samstagabend in sechs teilnehmenden Wirtshäusern und Hotels des Kulinarischen Frühlingserwachens geboten bekamen, kann in der Region schon mit dem Begriff „Alleinstellungsmerkmal“ anerkannt werden.

Die Idee dazu hatten der Beilngrieser Tourismuschef Christoph Raithel und sein Team. Sie ist zwar nicht ganz neu, denn die Beilngrieser Musikantennacht im Oktober ist schon seit Jahren ein Renner, doch der Versuch, diese Einrichtung weiter zu vertiefen wird von den Gästen als äußerst gelungen bezeichnet. Fünf der sechs teilnehmenden Lokale, durch die alle Gruppen im Stundentakt zogen, liegen mitten im Herzen von Beilngries und sind nur 300 Meter auseinander, das sechste Lokal ist auf dem Hirschberg.

Stimmung bis spät in die Nacht

Um halbacht ging es in den Kneipen los und der Zuspruch war bestens. Schon kurz nach dem Auftakt herrschte beste Stimmung – wie im Wintergarten des Hotel-Gasthof Krone, wo Helga Thurner und Waltraud Grüner, alias „Drent und Herent“ aus Altötting kräftig aufdrehten, zur Freude auch der Eltern des Küchenchefs, Martin Götz, die mit großem Anhang aus Mühlhausen gekommen waren.

„Drent und Herent“ spielten auf. Foto: Gleisenberg
„Drent und Herent“ spielten auf. Foto: Gleisenberg

Unter ständiger Einbeziehung des Publikums zogen beide alle Register ihres musikalischen und verbalen Könnens, das nicht ohne war, und die Stimmung hätte nicht besser sein können. Gleich nebenan im Ringhotel „Die Gams“ spielten sich zunächst die Lederwixxa aus Bischhofsmais mit fetziger Volksmusik in die Herzen der Gäste. Die Wirtsleute, Markus und Birgit Liebscher, hatten obendrein mit dem Duo „Sauglocknläutn“ noch ein echtes Schmankerl aufgeboten. Die Musiker sorgten bis spät in die Nacht mit ihrem musikalischen Wirtshauskabarett für Stimmung.

Im Hotel Fuchsbräu, in dem Denise und Christian Amrhein alles vorbereitet hatten, ging es den ganzen Abend ebenfalls zünftig zu, quasi zum Entree, des Abends gab die Gruppe „FrechFreiStil“ ihre musikalische Visitenkarte ab. Die aus Olching stammende Formation überzeugte dabei mit stilvoller bayerischer Volksmusik. Volles Haus vermeldeten auch Stephanie und Ulrich Celler im Romantik Hotel „Der Millipp“. In heimeliger Atmosphäre zogen hier zunächst die Dame und die zwei Herrn von der „Großstadt Boazn“ aus München alle Register ihres Könnens.

Gewohnt schlagfertige Texte

Im Brauereigasthof Schattenhofer konnten die Wirtsleut Stefan und Marion Weber zunächst die „Bauernseufzer“ begrüßen. Die hatten quasi ein Heimspiel, denn von Deining bis Beilngries sind es gerade mal 20 Kilometer. Gewohnt schlagfertig sorgten sie für gute Laune. Auch in Hirschberg ging es kräftig ab und die Geschwister Reitberger aus Diepoltshofen sorgten mit ihren Liedern für beste Wirtshausstimmung. Sie verteilten auch Texte zum Mitsingen, sodass die Gäste bei Sylvester und Hildegard Sedlmeier, voll auf ihre Kosten kamen.

So waren Stimmung, traditionelle Volksmusik, Couplets und urige Gstanzln, in vielen Facetten Programm in allen Gasthäusern – und auch wieder ein Magnet für die Gäste, die gekommen waren, um heimische Wirtshauskultur zu genießen.

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