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Entwicklung

Holnstein ist jetzt schöner

Die Dorferneuerung ist so gut wie abgeschlossen – es wurden viele Schäden beseitigt und die enge Kurve im Ort entschärft.
Von Franz Guttenberger

Die Dorferneuerung Holnstein wurde abgeschlossen – der Brückenheilige St. Nepomuk kommt allerdings erst noch. Foto: Franz Guttenberger
Die Dorferneuerung Holnstein wurde abgeschlossen – der Brückenheilige St. Nepomuk kommt allerdings erst noch. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Die Dorferneuerung in Holnstein ist fast abgeschlossen – es fehlt nur noch der Brückenheilige St. Nepomuk. Am Sonntagmorgen wurden die Neuerungen im Umfeld der Regens-Wagner-Straße im Anschluss an einen Gottesdienst gesegnet. Dazu war Dekan Artur Wechsler gekommen. Die Blaskapelle Staufersbuch umrahmte die Feierstunde musikalisch.

Ortssprecher und Stadtrat Christian Meissner erinnerte an die verschiedenen Schäden der Regens-Wagner-Straße und die Bruchsteinwand sowie das Nadelöhr an der „Sola-Kurve“ und dankte dabei den Planern und der bauausführenden Firma Englmann für die gute Zusammenarbeit. Meissner dankte auch Bürgermeister Ludwig Eisenreich und dem Berchinger Stadtrat sowie Christian König vom Bauamt, dass die Wünsche der Bürger erhört worden seien und Holnstein in das Dorferneuerungsverfahren aufgenommen worden sei. Meissner: „Es bestand einfach Handlungsbedarf.“

Arbeit in zwei Abschnitten

Die Dorferneuerung Holnstein bestand aus zwei Abschnitten, erklärte Bürgermeister Eisenreich im Anschluss. Im ersten Abschnitt sei der enge Kurvenbereich in der Regens-Wagner-Straße an der Einmündung zur Reymotusstraße entschärft worden.

Der erste Bauabschnitt sei im Herbst 2017 umgesetzt worden und bis auf einige kleine Details und der Asphaltdeckschicht fertig gestellt. Zuvor habe im Frühjahr 2017 eine Bürgerbeteiligung stattgefunden. Im zweiten Abschnitt sei die Regens-Wagner-Straße auf einer Länge von rund 200 Metern verbreitert worden, zusätzlich sei ein Gehweg angebaut worden. Am Felsen seien die Stützmauer saniert und die Asphaltdecke erneuert worden. Zusätzlich sei auch die Hohlwegmauer saniert worden, sagte Eisenreich.

„Es ist eine große Herausforderung.“

Bürgermeister Eisenreich

Er sprach von einer „großen Herausforderung“, in einer so großen Flächengemeinde wie Berching alle Ortsteile bei der Gemeindeentwicklung zu berücksichtigen. Die Kosten bei dem Dorferneuerungsprojekt in Holnstein belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro, so der Bürgermeister. Das Amt für ländliche Entwicklung fördere die Maßnahme mit 550 000 Euro.

Dazu gehörte auch, dass die Stützwände zu Ende geführt worden seien und die Straßeneinläufe, die Pflasterarbeiten und die Gehwege sowie die Asphaltarbeiten ausgeführt worden seien. Peter Kranzler von der Firma Englmann Christian Petter von Ingenieurbüro und Planer Dieter Drexel leisteten gute Arbeit, so der Bürgermeister. Holnstein habe mit dieser Maßnahme „einen Schritt nach vorne getan“, sagte Eisenreich, der sich im selben Atemzug eindeutig für den Erhalt der Grundschule Holnstein aussprach und dafür großen Beifall erhielt.

Viel Lob vom Landrat

Landrat Willibald Gailler nannte das Amt für ländliche Entwicklung einen starken Partner der Kommunen und appellierte an die Holnsteiner Bürger, sich am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ zu beteiligen. Da Holnstein einer der schönste Orte im Landkreis sei, habe der Ort gute Chancen beim Wettbewerb, prophezeite Gailler.

Hans Peter Schmucker vom Amt für Ländliche Entwicklung erinnerte daran, dass im Dezember 2016 der Förderbescheid für die Dorferneuerung Holnstein eingetroffen sei und er diese frohe Botschaft dem Bürgermeister quasi als Weihnachtsgeschenk mitteilen habe können.

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