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Medizin

Bereitschaftspraxis hat länger offen

Die Öffnungszeiten am Neumarkter Klinikum wurden erweitert. Bayernweit gibt es 108 solcher Bereitschaftspraxen.

Die Behandlungszeiten wurden erweitert. Foto: Sina Schuldt/dpa
Die Behandlungszeiten wurden erweitert. Foto: Sina Schuldt/dpa

Neumarkt.Gute Nachrichten gibt es für Patienten aus dem Großraum Neumarkt, die außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten medizinischer Hilfe bedürfen. Ein Jahr nach dem Start der neuen KVB-Bereitschaftspraxis im Klinikum Neumarkt wurden seit 26. November die Öffnungszeiten wie folgt ausgeweitet: Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 bis 21 Uhr, Mittwoch, Freitag: 16 bis 21 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag: 9 bis 21 Uhr. Die KVB- Bereitschaftspraxis hat für die Patienten den Vorteil, dass sie dadurch eine zentrale Anlaufstelle haben, die sie ohne Voranmeldung aufsuchen können.

Mühsame Recherchen, welcher Arzt Dienst hat und wo sich dessen Praxis befindet, entfallen somit. Ergänzend werden medizinische notwendige Hausbesuche weiterhin durch den bereits bestehenden Hausbesuchsdienst durchgeführt. Die KVB-Bereitschaftspraxis kooperiert drüber hinaus mit dem Klinikum, das künftig die Versorgung im Rahmen des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zu den Nachtzeiten übernimmt. Ziel der KVB ist es, flächendeckend in ganz Bayern eine ambulante medizinische Versorgung auch abends und an Wochenenden und Feiertagen zu gewährleisten und zugleich die Dienstbelastung möglichst gleichmäßig unter den zum Dienst verpflichteten Haus- und Fachärzten zu verteilen. Bayernweit gibt es bis zum Jahresende 108 KVB-Bereitschaftspraxen, die sich in der Regel an Kliniken befinden. Über 99 Prozent der bayerischen Bevölkerung werden dann eine Bereitschaftspraxis innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichen.

Weymayr begrüßt die Änderung

Peter Weymayr als Vorstand des Klinikum Neumarkt begrüßt die ausgedehnte Kooperation außerordentlich. „Die Ausweitung der Öffnungszeiten in der KVB-Bereitschaftspraxis ist ein weiterer Baustein, um die Behandlung von Notfallpatienten am Klinikum Neumarkt zu optimieren. Durch den gemeinsamen Standort werden die vorhandenen Ressourcen effizient genutzt und die Zielsetzung, ein integriertes Notfallzentrum unter gemeinsamer Trägerschaft von Klinik und Kassenärztlicher Vereinigung im Sinne eines „Ein-Tresen-Systems“ aufzubauen, wie es der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) vorschlägt, vorbildlich umgesetzt. Auch die geplante Einführung eines validierten Triage-Systems, um für alle Notfallpatienten eine Behandlungsdringlichkeit zu definieren und im weiteren Verlauf die Patienten auf KVB-Bereitschaftspraxis und Notfallzentrum zu verteilen, wird unterstützt.

Bei lebensbedrohlichen Erkrankungen ist weiterhin stets der Notarzt – unter der kostenfreien Rufnummer 112 – zu verständigen.

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