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Jubiläum

Oberölsbacher fungieren als Patenverein

Die Verantwortlichen nahmen die Bitte der Feuerwehrleute aus Altdorf an. Sie feiern im kommenden Jahr am 24. und 25. Juni.

Die Führung der Feuerwehr Altdorf bat die Oberölsbacher kniend, die Patenschaft zu übernehmen.
Die Führung der Feuerwehr Altdorf bat die Oberölsbacher kniend, die Patenschaft zu übernehmen. Foto: nst

Unterölsbach.Ihr 150-jähriges Jubiläum feiert die Feuerwehr Altdorf am 24. und 25. Juni. Als Patenverein haben sich die Feuerwehrleute die Oberölsbacher Wehr ausgesucht. Beide Feuerwehren sind seit der Fahnenweihe in Altdorf vor 40 Jahren miteinander verbunden.

Mit drei Einsatzfahrzeugen reisten Kinderfeuerwehrler, Feuerwehranwärter, Wehrfrauen und -männer sowie Funktionäre zum Katharina-von Pommern-Platz. Dort wurden sie bereits von einer großen Abordnung der Oberölsbacher Feuerwehr empfangen. Für die Musik sorgte die Gruppe „JaWoi“.

Auch das traditionelle Holzscheitel-Knien blieb den Altdorfern nicht erspart. Vorsitzender Christian Widerspeck, Kommandant Martin Bösel, Schatzmeisterin Kerstin Schmidt und Schriftführer Wolfgang Weiß knieten allerdings nicht auf einem eckigen, sondern auf einem runden Holzstück, das mehr als zwei Meter lang war. Sie vertraten den 220 Mitglieder starken Jubelverein mit 63 Aktiven und 18 Feuerwehranwärtern. Nach dem „Patenbitten-Kniefall“ trug Widerspeck seine Bitte an die Oberölsbacher Feuerwehrler heran, Pate für das Jubelfest im kommenden Jahr zu werden. Die Oberölsbacher ließen sich nicht lange bitten und nahmen die an sie herangetragene Patenschaft gerne an. Das wurde zunächst mit einem etwas trockenen „Wüstenschnaps“ – er bestand aus fein geriebenen Semmelbröseln – mit dem ersten Oberölsbacher Kommandanten Daniel Dengler offiziell besiegelt.

Nicht ganz so trocken ging es nach dem kleinen Festzug zu, der zum Festzelt am Feuerwehrhaus im Barstenweg führte. Zunächst mussten die fränkischen Floriansjünger allerdings noch das letzte Stück Hindernis aus dem Weg räumen: Sie zersägten einen großen Baumstamm mit einer etwas stumpfen und langen Zimmermannssäge. Für eine zünftige bayerische Brotzeit und Bier sorgten anschließend die Patenkinder und natürlich auch der Patenverein. Franken und Oberpfälzer freuten sich bei diesem Patenbittenabend, der bis Mitternacht dauerte, auf das Jubelfest im nächsten Jahr. (nst)

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