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Fasching

37 Gaudigruppen zogen durch Breitenbrunn

Der Breitenbrunner Faschingszug beginnt schon um drei mit dem Weckruf – und lockt hunderte Besucher in den Markt.
Von Ines Greiner

Und die keksliebenden vom Berg kamen als Krümelmonster
Und die keksliebenden vom Berg kamen als Krümelmonster

Breitenbrunn.Schon am Mittwoch mit dem Aufbau der Bühne des Sternstecherreiches begann in Breitenbrunn das lange Faschingswochenende. Frauenkreisball in Hamberg, Feuerwehrball in Rasch und Gesangsvereinsball in Breitenbrunn – am gestrigen Sonntag ging das Faschingstreiben nahtlos über in den Breitenbrunner Faschingszug – mit dem Weckruf vieler Maschkerer vom Gesangsvereinsball.

Mit der Dabbel-Ju-Bi-Band ging es um 3 Uhr los zu Bürgermeister Johann Lanzhammer, zum Prinzenpaar Lisa II. und Christoph II. nach Kemnathen, zum Hofmarschall Andreas nach Dürn und zur Majorin Julia Meinzinger. Die Betroffenen wurden geweckt, um sie wissen zu lassen, dass sich der Große Faschingsumzug um 13.61 Uhr durch Breitenbrunn schlängelt.

Die Verflossenen kamen als Regenbogenfische.
Die Verflossenen kamen als Regenbogenfische.

Tradition: Prinzenwagen zuletzt

Der Vorsitzendende der Faschingsfreunde, Matthias Kellermeier, berichtete von heuer 37 teilnehmenden Gruppen, davon sind sechs neu – und haben sich aus anderen Gruppen herausentwickelt. Die größte Gruppe ist der Stammtisch Krappenhofen Auch aus Meihern, Deising, Altmühlmünster waren Maschkerer vertreten, zwei Blaskapellen aus Breitenbrunn und Mühlbach machten auf dem Weg Stimmung, zuletzt kam traditionell der Prinzenwagen.

Viele Zuschauer waren schon lange vor dem Start gekommen, um sich einen guten Platz zu sichern. Pünktlich setzte sich der Gaudiwurm sich in Bewegung. Josef Kellermeier kommentierte zusammen mit Franz Kraus den Faschingszug und sagte die verschiedenen Gruppen an. Angeführt von ABBA gingen alle aus der Dürner Straße in den Marktplatz, unter tosendem Applaus verbeugten sich alle und begaben sich zur Bühne. Als letztes kamen süße Comic-Raupen, dazwischen waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Schuh des Manitu der Gruppe Oink Oink auf der Puder-Rosa-Ranch, Aladdin und die Wunderlampe, ein Regenbogen, die Goldenen 20er-Jahre.

Als Künstler Pierrot und Pantomime
Als Künstler Pierrot und Pantomime

Auch Bienen und Wassertiere

Gorillas außer Rand und Band, die Schotten aus Kemnathen und ein Mario Kart-Rennen mitten im Gaudiwurm. Vertreten waren junge Hexen – und ihre Abbilder 50 Jahre später – , Disneys zauberhafte Welt südamerikanische Musik aus Kolumbien und die Hamberger Kreuz und Quer mit Dia de los Muertos. Das Tierreich aus Wasser und Luft war vertreten und Pierrot und Pantomime gab es ebenso wie eine mobile Ampel, Krümelmonster vom Berg und Geister aus Düronamo.

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