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Engagement

Breitenbrunns Wehr braucht neues Gefährt

Der Freiwilligen Feuerwehr Breitenbrunn gehören 187 Mitglieder, darunter 84 Aktive an. 15 Einsätze waren zu absolvieren.
Von Ines Greiner

Urkunden wurden an Beförderte überreicht. Foto: Ines Greiner
Urkunden wurden an Beförderte überreicht. Foto: Ines Greiner

Breitenbrunn.Die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr fand im Gasthaus Lehner statt. 1. Vorstand Christian Braun berichtete von aktuell 187 Mitgliedern. Umfangreich war sein Tätigkeiten-Jahresrückblick.

Gegen Ende der Sommerferien hatte die FF dem Personal der Kindergärten der Großgemeinde eine Schulung im Umgang mit dem Feuerlöscher angeboten, wozu der Firetrainer des Kreisverbandes organisiert wurde; dieser kam auch am Aktions- und Schnuppertag zum Einsatz.

2019 findet am 26. Januar der Feuerwehrball statt. Vertreten sein wird man am Florianstag in Seubersdorf am 12. Mai sowie am 150- Jahr-Fest der FF Laaber am 2. Juni und am 14. Juli in Wissing beim 125-Jahr- Fest der FF. Die Fahrt nach Breitenbrunn ins Burgenland ist vom 26. Juli bis 28. Juli.

Lukas Lanzhammer als Atemschutzgerätewart berichtete von sechs Atemschutzübungen. Davon haben 20 von 22 Atemschutzträger teilgenommen. An der Übung am Brandschutzcontainer haben vier teilgenommen.

Von vier Einsätzen war bei einem Atemschutz erforderlich, nämlich beim Brand einer Küche in Breitenbrunn; außerdem waren zwei Geräteträger im Einsatz und zwei auf Bereitschaft. Bei drei Einsätzen war der Atemschutz nicht erforderlich, aber auf Bereitschaft. Im Durchschnitt waren bei Atemschutz Einsätzen acht Atemschutzgeräteträger im Einsatz dabei; dies will man so beibehalten. Es sind 23 aktive Atemschutzgeräteträger bei der FF Breitenbrunn bei zwölf vorhandenen Atemschutzmasken und acht Atemschutzgeräten sowie vier Reserveflaschen. Für 2019 sind wieder sechs Wiederholungsübungen in der Atemschutzstrecke in Neumarkt und Übungen am Standort geplant. Atemschutz-Lehrgänge finden in Neumarkt statt.

Viele Termine für die Jugend

Brigitte Birner berichtete von der Jugendfeuerwehr. Von den zwölf Jugendlichen gingen vier in die aktive Wehr. Somit besteht die Jugend aus acht Jungs. 16 Übungen haben im Schnitt mit neun Teilnehmern stattgefunden. Die Deutsche Jugendspange war in Mühlhausen und im November der Jugendwissenstest. Für 2019 ist die Jugend wieder beim Faschingsball vertreten. Schafkopfabende sind geplant sowie das Johannisfeuer am 15. Juni, die Teilnahme an Jungendspange und -flamme und Jugendwissenstest. Das Menschenkickerturnier der Kreisfeuerwehr ist am 20. Juli. Und auch ein Aktionstag der Jugend findet statt.

Matthias Kraus als 1. Kommandant berichtete von 15 Einsätzen: vier Einsätze mit Brand, technische Hilfeleistung acht und Sonstige drei. Die Einsatzzeit insgesamt waren 15 Stunden. Es waren im Durchschnitt 16 Aktive je Einsatz: 213 Personenstunden, werktags durchschnittlich zwölf Teilnehmer und Wochenende und nachts 24 Teilnehmer. Zwölf Übungen wurden 2018 mit 16 Teilnehmer durchgeführt.

Befördert wurde Maximilian Selch zum Feuerwehranwärter. Und Christoph Adler, Florian Heyn, Julian Mittermeier und Stefan Walter zum Feuerwehrmann Löschmeister wurde Lukas Lanzhammer. Der Mitgliederstand der Aktiven Mannschaft sind 81 Aktive, drei von ihnen weiblich.

Für 2019 sind zwölf Übungen geplant, das Leistungsabzeichen Löscheinsatz sowie Lehrgänge. Von der Kasse berichtete Oswald Neger, das neue Uniformen angeschafft wurden.

Vorsitzender Braun berichtete sodann vom TSF mit einem Kilometerstand von 32 510, Baujahr 1987, das schon 32 Jahre alt sei. Es habe gute Dienste geleistet, aber nun diverse Ausfälle. Er stellte deshalb einen Antrag auf Ersatzbeschaffung eines TSF. Diesen übergab er Bürgermeister Johann Lanzhammer. Dieser meinte, dass man es in der nächsten Marktratsitzung eventuell noch gleich unterbringe.

Feuerwehr als Allround-Helfer

In seiner Rede betonte er, dass es sich immer wieder zeige, wie notwendig und wichtig die Freiwillige Feuerwehr doch sei, nicht nur bei Bränden; sie sei längst zum Allround-Helfer geworden. Dies sei ein vorbildlicher Dienst für die Gemeinschaft und verdiene Anerkennung und Dank. Eine gute technische Ausstattung der Wehr sei daher auch für den Marktrat und die Verwaltung das Gebot der Stunde. Er dankte im Namen des Marktrats und der ganzen Bürgerschaft für die 15 Einsätze.

KBI Jakob Weidinger und in Vertretung des KBR hofft, dass im Marktrat positiv entschieden wird für die Ersatzbeschaffung des TSF. Weiter sprach er die positive Arbeit bei der Jugend und der aktiven Mannschaft an. Wichtig sei, stets die Ausbildung weiterzugeben und am Ball zu bleiben. KBM Johann Ehrl erinnerte an das Gemeindeabzeichen.

Die Fahrzeuge der Feuerwehr

  • MZF:

    Baujahr 1996 hat einen Kilometerstand von 31 669 Km. Und in 2018 ist man 3052 km gefahren.

  • TSF:

    Baujahr 1987 hat 32 .510 km auf dem Buckel und ist in 2018 611 km gefahren.

  • LF16:

    Baujahr 2003 hat 10 755 km Stand und ist in 2018 326 km gefahren.

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