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Versammlung

Bürgermeister will neues Geschäft

Lanzhammer informiert über die Lage der Gemeinde Breitenbrunn.
Von Markus Rath

Der Edeka-Markt in Breitenbrunn schließt. Foto: Rath
Der Edeka-Markt in Breitenbrunn schließt. Foto: Rath

Breitenbrunn.Einen umfassenden Überblick über die Lage der Gemeinde Breitenbrunn hat Bürgermeister Johann Lanzhammer bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Lehner gegeben. Ausgehend von einem Rückblick auf das vergangene Jahr und die erledigten Aufgaben präsentierte er bereits einen Vorentwurf des Haushalts 2019.

Darin sind die Vorhaben wie zum Beispiel die Fertigstellung der Kindertagesstätte, Anschaffung eines TSF-W für die FF Breitenbrunn, Sanierung der Toilettenanlagen in der Schule und am Campingplatz, die Oberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße Langenried – Kemnathen, Errichtung einer Urnen-Gemeinschaftsanlage im Friedhof und die LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung enthalten. Lanzhammer präsentierte dabei im Verwaltungshaushalt durchwegs gestiegene Werte mit einer Einkommensteuerbeteiligung, die fast die zwei Millionen-Grenze erreichen wird. Folglich gibt es eine solide Zuführung zum Vermögenshaushalt mit rund 1,11 Millionen Euro und einer freien Finanzspanne für Investitionen von knapp 870 000 Euro. Der Bürgermeister machte deutlich, dass er gewillt sei, jetzt zu investieren: „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, solange die Einnahmen noch sprudeln.“ Er fürchte, dass die Spitze des Eisbergs bereits zu schmelzen beginne.

Als bedauerlich bezeichnete Lanzhammer die Schließung des Edeka-Geschäfts im Ort. Seit er davon vor 18 Monaten erfahren habe, suche er nach einem Weg, der Bevölkerung eine neue Einkaufsmöglichkeit und damit auch einen Treffpunkt zu schaffen. Er habe hier noch nicht aufgegeben. Kritisch äußerte er sich in diesem Zusammenhang über die Regens-Wagner-Stiftung Holnstein, mit der es Verhandlungen gegeben habe. Die Gesprächspartner hätten ihr Engagement ohne ein persönliches Gespräch telefonisch abgesagt. „Das hat mich geärgert“, kommentierte Lanzhammer das Verhalten.

Kritisch diskutiert wurde die Rolle der Stadt Dietfurt beim Bau eines die Gemeinden verbindenden Radweges. Auf Breitenbrunner Seite ist dieser bereits bis zur Gemeindegrenze fertig asphaltiert, in Dietfurt gebe es noch nicht einmal eine verbindliche Trasse. Hier wurde aus der Versammlung die Befürchtung ausgesprochen, dass Dietfurt wenig Interesse an dem Weg habe und das Verfahren deshalb verschleppe. Lanzhammer versprach, mit Bürgermeisterin Carolin Braun zu reden.

Zuletzt musste noch der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, Bernd Heyn Abbitte leisten, weil es seit vier Jahren weder Aktivitäten noch eine Mitgliederversammlung gab. Heyn entschuldigte sich dafür und gab bekannt, dass die Vorstandschaft sich für eine Vereinsauflösung ausgesprochen habe. Eine Mitgliederversammlung werde bis Ende Mai stattfinden.

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