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Glaube

Dem heiligen Sebastian zu Ehren

In Breitenbrunn steht eine besondere Woche bevor.
von Ines Greiner

In der Selbastianskirche wird kommende Woche jeden Tag Messe gefeiert.
In der Selbastianskirche wird kommende Woche jeden Tag Messe gefeiert.

Breitenbrunn.Die Sebastianswoche in Breitenbrunn beginnt am Sonntag um 10 Uhr mit einer Messe in der St. Sebastians-Wallfahrtskirche. Zu Ehren des Heiligen wird das Sebastians-Lied gesungen. Der Schlusssegen wird mit der Reliquie erteilt.

Um 14 Uhr ist eine Andacht, bei der die Reliquie des heiligen Sebastian aufgelegt wird. Sie ist eine Stiftung des Grafen Ferdinand Lorenz Franz Xaver von Tilly aus dem Jahr 1716. 1725 wurde zu Ehren des Heiligen eine Sebastians-Bruderschaft gegründet. Am Montag, 21. Januar, wird die Geschichte des Märtyrers in der Messe um 8.15 Uhr in der Sebastianskirche erzählt. Anschließend, um 9.30 Uhr, spricht im Gasthaus Lehner am Marktplatz 10 in Breitenbrunn Schwester Laetitia Marie von den apostolischen Schwestern im Haus Betanien in Velburg zum Thema: „Unser Leben liegt in Gottes Hand“. Es dürfen auch gerne Fragen gestellt werden. Das Referat ist Tradition: Schon seit Jahrzehnten organisiert der Sachausschuss Erwachsenenbildung der Pfarrgemeinderäte in der Sebastianswoche einen Vortrag.

Um 16 Uhr findet dann der erste Rosenkranz in der Sebastianskirche statt. In der Sebastianswoche ist dort jeden Tag – bis Samstag, 26. Januar – eine Messe um 8.15 Uhr und täglich bis Freitag, 25. Januar, um 16 Uhr ein Rosenkranz. In dieser Woche besuchen auch Schulklassen die Messe. Im Anschluss wird über das Leben des heiligen Sebastian berichtet. Die Schüler erfahren die Besonderheiten des Festes und sehen die Reliquie des Heiligen sowie den Kelch mit dem Pfeil, mit dem früher den Gläubigen gesegneter Wein gereicht wurde. Viele Wallfahrer trinken auch heute noch vom Wasser der Sebastiansquelle am Fuß des Felsens.

Die Kirche wurde 1386 erbaut und 1401 geweiht. Die Wallfahrt zum heiligen Sebastian begann im 17. Jahrhundert, steht im Büchlein „Kirchen der Pfarrei Breitenbrunn“. Denn 1672 habe die Quelle am Fuß der Kirche den Ruf erhalten, dass sie wundersame Heilkraft habe. Die Kirche wurde 1702 bis 1708 erweitert – auf Veranlassung von Ferdinand Lorenz Graf von Tilly.

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