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Bildung

Glasfaseranschluss wertet Schule auf

Gemeinde darf den Auftrag vergeben, obwohl das einzige Angebot verspätet eintraf.
Von Markus Rath

Die Schule wird mit Glasfaseranschluss versorgt. Foto: Markus Rath
Die Schule wird mit Glasfaseranschluss versorgt. Foto: Markus Rath

Breitenbrunn.Aufatmen bei den Markträten von Breitenbrunn: Die Grundschule kann nun doch über das aktuelle Förderprogramm mit einer Glasfaseranbindung versorgt werden.

In der Sitzung am 6. Mai hatte Bürgermeister Johann Lanzhammer noch befürchtet, dass das Angebot der T-Systems aus Landshut nicht gewertet werden kann, weil es beim Auswahlverfahren zu spät eingegangen war.

Wäre dies der Fall gewesen, hätte die Ausschreibung wiederholt werden müssen, weil kein weiteres Angebot vorlag. Dazu hatte die T-Systems aber bereits im Vorfeld mitgeteilt, dass sie nicht wieder anbieten werden, weil man nicht in der Lage sei, den Zeitplan einzuhalten. Damit hätte Breitenbrunn auch die bereits in Aussicht gestellte Förderung von 80 bis 90 Prozent verloren, weil die Fertigstellung noch in diesem Jahr eine bindende Bedingung ist.

Breitenbrunn war jedoch mit diesem Problem nicht allein. Mehrere Gemeinden in der Oberpfalz hatten sich mit dem gleichen Problem an die Regierung gewandt, weil die T-Systems beim Auswahlverfahren verspätet angeboten hatte.

Die Regierung hat den Gemeinden inzwischen mitgeteilt, dass diese Angebote gewertet werden dürfen. Somit beschloss der Marktgemeinderat in Breitenbrunn einstimmig, dass der Auftrag vorbehaltlich der endgültigen Förderzusage der Regierung der Oberpfalz an die T-Systems vergeben wird.

Keine Einwände hatte der Marktrat außerdem gegen die geplante Dorferneuerung im Ortsteil Premerzhof. Hier sollen zum Jahresbeginn 2020 die Planungen beginnen. Vorgesehen ist, dass das baufällige Feuerwehrhaus abgebrochen wird.

An diesem Standort soll dann eine Dorfhalle gebaut werden, in der das für Veranstaltungen und Feste notwendige Mobiliar gelagert werden kann. Außerdem soll die Dorfhalle Festbesuchern bei schlechtem Wetter Unterschlupf gewähren. Der angrenzende Dorfplatz wird bei dem Projekt umgestaltet und aufgewertet. Auch der sich dort befindende Spielplatz wird modernisiert und mit attraktiven, multifunktionalen Geräten ausgestattet beziehungsweise ergänzt.

Ausgebaut werden soll die Gemeindeverbindungsstraße von der Kreisstraße NM 31 zur Einöde Rofen. Diese ist in extrem schlechten Zustand. Das Amt für Ländliche Entwicklung wäre bereit, dieses Wegbauprojekt mit 70 Prozent zu fördern, weil auf dem Gehöft in Rofen auch heute noch Landwirtschaft betrieben wird. Damit ist laut Lanzhammer eine um 20 Prozent höhere Förderung für die Gemeinde möglich, als wenn ein Zuschuss bei der Regierung der Oberpfalz beantragt werden würde. Der Marktrat stimmte einstimmig zu.

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