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Versammlung

Der VdK Breitenbrunn wächst

Der Schwachpunkt des Ortsverbands ist die mangelnde Zahl von Sammlern. Hier wird nach Lösungen gesucht.
Von Ines Greiner

Die Geehrten erhielten eine Urkunde. Namentlich wurden sie aus Datenschutzgründen nicht genannt.Foto: Ines Greiner
Die Geehrten erhielten eine Urkunde. Namentlich wurden sie aus Datenschutzgründen nicht genannt.Foto: Ines Greiner

Breitenbrunn.Der VdK-Ortsverband hielt seine Jahresversammlung mit anschließender Weihnachtsfeier im Gasthaus Lehner. Im Mittelpunkt standen Ehrungen für 30 Jahre, 25 Jahre und zehn Jahre. Vorsitzender Josef Ehrl begrüßte 50 Anwesende und sagte, dass noch nie so viele da gewesen seien. Darunter war auch der Vertreter des Kreisverbandes Peter Schmid aus Tyrolsberg.

Im Rückblick erwähnte Ehrl drei Sitzungen des Vorstands. Der Vorstand sei auch im März am Kreisarbeitstag in Lauterhofen vertreten gewesen. Im Mai 2019 wurde die Mutter- und Vatertagsfeier gefeiert, Vorsitzender und Kassiererin nahmen an einer Schulung in Lupburg teil. Mit einer Abordnung habe man den Bayerischen Abend der Blaskapelle mitgefeiert, desweiteren informierte man sich über Aufgaben und Leistungen. Bei Federweißem und Zwiebelkuchen wurde das Herbstfest gefeiert. Ehrl dankte Heidi Erben und Hans Ziegaus für die gekonnte Bewirtung und der Gemeinde für die kostenlose Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten. Auch konnte elf Mitgliedern zum runden Geburtstag gratuliert werden. Acht Mitglieder waren leider zu betrauern.

Zur Entwicklung der Mitgliederzahl sagte Ehrl, dass diese sich erfreulicherweise gegenüber dem vorigen Jahr von 230 auf 241 erhöht habe. Das zeige aber auch, dass soziale Gerechtigkeit oft erstritten werden müsse. Weiter berichtete er, dass im Ortsverband alles zufriedenstellend laufe. Die große „Baustelle“ sei die Sammlung für die Aktion „helft Wunden heilen“. Da man keine Sammler mehr habe, wurde nur wenig gesammelt. Der Vorsitzender würde sich über Vorschläge freuen, wie dies zu ändern wäre.

Solidarisch mit Schwächeren

Ehrl dankte allen Mitgliedern des VdK, die sich durch ihren Mitgliedsbeitrag solidarisch mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft zeigte. Die Kasse sei geordnet und es sei alles ordnungsgemäß. Für 2020 wird sich der Vorstand Gedanken machen über die Mutter- und Vatertagsfeier sowie über das Herbstfest. Erwähnt wurde auch die 20. VdK Radl-Tour. Und am Samstag, 28. März, ruft der VdK Bayern zu einer Großdemonstration in München gegen die wachsende Altersarmut und für gute Renten für alle Generationen auf. Es werde voraussichtlich eine Mitfahrgelegenheit in VdK-Bussen geben. Weitere Informationen folgen über das Gemeindeblatt Breitenbrunn.

Vorsitzender Josef Ehrl hofft, wie er sagte, dass zum Wohle der Allgemeinheit, der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder gehandelt werde bei den entscheidenden Terminen im Jahr 2020. Die Kreisgeschäftsstelle sei über die Weihnachtsfeiertage geschlossen. Hier ist der letzte Arbeitstag der 20. Dezember 2019 und erster im neuen Jahr der 2. Januar 2020. Daher sollen rechtzeitig Termine vereinbart werden. Beim Punkt Wünsche und Anträge forderte Ehrl auf, diese vorzutragen. Der Vertreter des Kreisverbandes, Peter Schmid, erwähnte, dass die Kreisgeschäftsstelle eine zusätzliche Kraft bekommen habe. Dies sei zurückzuführen auf das Wachsen des Verbands. Im Landesverband seien es 700000 Mitglieder, somit sind 5,3 Prozent der bayerischen Bürger Mitglied, denn der VdK Deutschland habe zwei Millionen Mitglieder. Im Mai wurde Antje Dietrich als Schriftführerin in den Landesvorstand gewählt sowie Heinrich Boßle als Beisitzer in den Landesverband-Ausschuss.

Flagge zeigen in München

Der VdK macht sich stark für Erwerbsminderungsrentner und die Mütterrente sowie die aktuelle Rentenkampagne Rente für alle. Peter Schmid forderte die Anwesenden auf. Flagge zu zeigen und einzutreten gegen die wachsende Altersarmut am Odeonsplatz am 28. März 2020 in München. Hauptrednerin ist VdK Präsidentin Verena Bentele. Denn andere Länder wie Österreich machten es vor, dort würden alle in die Rente einzahlen.

Abschließend sagte dritter Bürgermeister Andreas Gabler, dass eine Gemeinde durch eine starke Vereinsgemeinschaft geprägt werde. Der VdK sei seit mehreren Jahrzehnten engagiert. Im Anschluss fand die traditionelle Weihnachtsfeier statt, die mit Geschichten und Liedern von Maria Bierschneider bereichert wurde.

Ehrungen

  • Anerkennung:

    Die Geehrten bekamen eine Urkunde, eine Anstecknadel und ein Präsent.

  • Geehrte:

    Vier Mitglieder wurden für 30 Jahre geehrt und sechs für 25 Jahre, sowie 11 für zehn Jahre.

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