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Jugendliche

Kreative Papphocker werden ausgestellt

Das Jugendparlament in Dietfurt organisiert den beliebten 7-Täler-Challenge. Es gab Lob, teils ist mehr Interesse gewünscht.
von Johann Grad

Die Jugendlichen in Dietfurt mit ihren selbst gestalteten Sitzhockern. Foto: Johann Grad
Die Jugendlichen in Dietfurt mit ihren selbst gestalteten Sitzhockern. Foto: Johann Grad

Dietfurt.Von den laufenden und kommenden Aktionen berichteten Mitglieder des Jugendparlaments, die Jugendbeauftragte Michaela Grimm, sowie Bürgermeisterin Carolin Braun bei einem Pressegespräch. Schon vor längerer Zeit hat das Gremium die Aktion „Unsere Bausteine für Dietfurt“ gestartet.

An alle Vereine gab man eine große, weiße Schachtel aus starkem Karton, die gefaltet einen belastbaren Hocker ergibt. Diesen können Mitglieder des Vereins individuell gestalten und danach wieder abgeben.

Inzwischen sind 14 ganz kreativ geschmückte Papphocker zurückgekommen, manche Vereine arbeiten noch daran und wer noch einen haben möchte, bekommt ihn ebenso.

Die Vereine haben damit eine Werbeplattform und können Aufmerksamkeit für Kinder und- Jugendarbeit erregen, was wiederum ein wichtiges Fundament in der Gemeinde darstellt. Die Hocker werden dort ausgestellt, wo viele Leute hinkommen. Demnächst werden sie in der Grund- und Mittelschule Schule präsentiert. Dort können sie auch Lehrer und Eltern anschauen. Dann kommen sie in die Stadtbücherei.

Wenn Ende Juli das Volksfest stattfindet, organisiert das Jugendparlament wieder die 7-Täler-Challenge. Gruppen mit vier bis sechs Leute können sich anmelden, um dann verschiedene Spiele zu absolvieren. Gesucht sind Sponsoren, denn es werden auch Preise vergeben. Anmelden für die Spiele können sich Gruppen bei Touristikchefin Pia Pritschet oder auf der Facebook-Seite des Jugendparlaments. Vielleicht finden sich neue Jugendliche, die mithelfen bei der Organisation und Durchführung. So lässt sich unter Umständen die Hemmschwelle überwinden, im Jugendparlament mitzuarbeiten. Die jetzigen Mitglieder sind „drei Jahre älter geworden, es hat sich im privaten, schulischen Bereich und in der Arbeit einiges geändert“, berichtete Barbara Geitner. Michaela Grimm dankte dem Jugendparlament für die Arbeit. Die Aktionen seien nicht selbstverständlich. In anderen Gemeinden funktioniere das noch nicht so. Man könne stolz sein und es wäre schade, wenn es nicht weitergeht.

Man versuche, Jugendliche wieder zu begeistern. Bürgermeisterin Carolin Braun erinnerte an den Kinder- und Jugendplan, der zum Teil abgearbeitet ist. Man könne ihn mit neuen Ideen ergänzen. Auch sie fände es schade, falls sich keine Jugendlichen mehr finden.

Braun denkt eher an Projektarbeit, bei der man sich für eine gewisse Zeit engagiert. Daniel Eberl wünscht sich vom Stadtrat mehr Anteilnahme, man könnte mehr aufeinander zugehen und „Mitglieder des Gremiums sollten sich auch mal sehen lassen“. Bürgermeisterin Braun will aus jeder Fraktion einen Ansprechpartner finden. Wenn die Kommunalwahlen sind, so Daniel, könne bei einigen das politische Interesse geweckt werden.

Kurz & knapp:

Gründung: Vor drei Jahren wurde in Dietfurt der Kinder- und Jugendplan erarbeitet und verabschiedet und ein Jugendparlament gewählt.

Aktionen: Es gab den Anstoß für ein Buswartehäuschen. Das Café BayChi machte vergünstigte Angebote für Jugendliche.

Forderungen: Honorierung der
Jugendarbeit, Bauplätze würden die Attraktivität der Stadt steigern.

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