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Fasching

Dschungelfieber ausgebrochen

Der Faschingsball der KAB eröffnete die Ballsaison. Besonders der Auftritt der KAB-Tanzgruppe riss zu viel Beifall hin.
Von Johann Grad

  • Die Tanztruppe der KAB Dietfurt präsentierte einen fulminanten „Dschungeltanz“. Idee und Choreografie lagen bei Heidi Vogl. Fotos: Grad
  • Die umjubelte Choreografin

Dietfurt.Der „Dschungel“ rief, das „Fieber“ griff um sich und in Scharen kamen seine „Bewohner“, respektive die Faschingsbegeisterten zum Ball der KAB Dietfurt. Proppenvoll war der Niedermeier-Saal, den die Tanzgruppe der KAB in einen „Dschungel“ umgestaltet hatte. Lianen schwangen sich von „Baum“ zu „Baum“, Zweige und Gestecke hingen an Wand und Decke, dekoriert mit wilden Masken und spitzen Speeren. Lange Schlangen, possierliche Affen und bunte Vögel bewohnten oben den Urwald. Unten drängte sich viel Volk zur Schlagermusik der „Spektrum“ auf der Tanzfläche.

Tropenhelme und Tarnhemden

Forscher mit Tropenhelmen, in Tarnhemden, Khakikleider und –hosen, „Leopardenfellen“, dazu bunte Paradiesvögel und ein weißbärtiger Schlangenflüsterer tanzten im „Urwald“. Sie alle mussten das Feld räumen, die Kaisergarde traute sich auch in den „Dschungel“ und präsentierte mit geschmeidigen und anmutigen Schritten ihren chinesischen Tanz. Dafür gab es viel Applaus, KAB-Vorsitzende Franziska Schmid belohnte die jungen Damen mit Geschenken. Dann durfte der Dschungel wieder unsicher gemacht werden vom Tanzvolk, zwei Mädchen drängten sich durch den Saal und verkauften Tombola-Lose und in einem anderen Raum herrschte geschäftiges Vorbereiten für den großen Auftritt.

Auf einmal ging im Dschungel die „Sonne“ unter, spitze Musik ertönte, muskulöse Arme und Schultern trugen wilde Schönheiten herein, unter Trommelklang folgten weitere, sie formierten sich, lächelten, atemlose Stille, Musik, der „Dschungeltanz“ setzte ein. Flinke flotte Schritte, Hände und Arme flogen, exakte Wechsel der Formation folgten, vor und zurück, nach links und rechts wogten die Schönheiten.

Die Gesichter grün und weiß geschminkt, der prächtige Federschmuck auf dem Kopf, das zähnenbewehrte Gehänge um den Hals, die Hände in feinen langen Handschuhe, verziert mit allerhand Sachen, machten was her. Die grünen Röcke, besetzt mit Federn, flogen hin und her und sogar die Schuhe waren geschmückt. Dann griffen die strammen „Wilden“ nach den Djembés, trommelten, rannten im „Lendenschurz“ barfuß durch die Reihen der Schönheiten, forderten heraus und verschwanden wieder. Weiter flogen Arme und Beine, alle formierten sich, kräftige Wilde stemmten eine Tänzerin hoch, und prasselnder Beifall erscholl im „Dschungel“. Aufschnaufen, den Jubel genießen, neue Kräfte sammeln, dann erdröhnte die Musik aufs Neue, es wurde noch einmal getanzt, zuletzt die Tanzmeisterin hoch gehoben und der Beifall wollte nicht enden.

Franziska Schmid dankte der Tanzgruppe für den fulminanten Auftritt, hob besonders Heidi Vogl als Choreografin hervor, die wieder Ideen und Choreografie gefunden und einstudiert hatte und überreichte ihr ein Geschenk.

Der Auftritt der Eisprinzessinnen

Nach diesem Spektakel ging der Ball munter weiter mit Musik und Tanz und guter Unterhaltung. Ein weiterer Höhepunkt war die Ziehung der Tombolapreise. Geschäftsleute hatten für den Abend Preise gestiftet.

Dann wurde es noch einmal still im Saal und „Kälte“ beitete sich aus. Als „Eisprinzessinenn“ in eisfarbenen Kostümen zogen die Mädchen der Kaisergarde ein. Doch nach den ersten Tanzschritten wurde es dem Publikum warm ums Herz, denn die junen Damen zeigten einen exzellenten Showtanz, für den es viel Beifall gab.

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