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Marktrat

Feuerwehrhaus in Pavelsbach wächst

Nach sieben Jahren ist der erste Auftrag für die Erweiterung erteilt worden. Doch die Begeisterung hielt sich in Grenzen.
Von Helmut Sturm

Für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Pavelsbach wurde der Auftrag erteilt. Foto: Sturm
Für die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Pavelsbach wurde der Auftrag erteilt. Foto: Sturm

Postbauer-Heng.Den ersten Preis für rationelles Arbeiten im kommunalen Bereich wird es für den Marktrat in Postbauer-Heng dafür bestimmt nicht geben. Nach sieben Jahren Diskussion um die Erweiterung oder den Anbau an das Feuerwehrhaus in Pavelsbach wurde am Montag Abend der erste Auftrag für Planungsleistungen an die Architekten Sturm+Schmidt erteilt. Einstimmig. Trotzdem hielt sich die Begeisterung darüber in Grenzen, war man doch wieder so ziemlich beim Ausgangsmodell von vor sieben Jahren gelandet, wie Marktrat Richard Pröpster von der Feuerwehr Pavelsbach sarkastisch feststellen musste. Thomas Härtl hielt die jetzige Lösung zwar nicht für die beste, „aber hinnehmbar“. Dabei scheint die Problematik für den Laien überschaubar. Das 30 Jahre alte Feuerwehrhaus in Pavelsbach war in die Jahre gekommen, die Löschfahrzeuge und die Ausstattung brauchten mehr Platz und die neuen gesetzlichen Bestimmungen waren umzusetzen. Zusätzlich wollte man noch einen Versammlungsraum für die Bürger unterbringen. Oder nicht.

Es soll kein unnötig teueres Objekt werden, meinte Bürgermeister Kratzer. Das alte Gebäude sollte äußerlich mit einem modernen Anbau ergänzt werden.

Gabriele Bayer wollte wissen, ob zum Kostenrahmen von 450 000 Euro auch die Heizungsanlage dazu gehört – nein. Wegen des Versammlungsraumes werden noch Gespräche mit der Kirchenverwaltung zu führen sein, um möglicherweise das in der Nachbarschaft liegende Pfarrheim in die Planungen mit einzubeziehen.

Bürgermeister Horst Kratzer hoffte zukünftig auf ein wenig mehr Euphorie in dieser Angelegenheit. Gabriele Bayer und Erich Pröpster verweigerten die Zustimmung zum Protokoll der 58. und 59. Sitzung. Zum wiederholten Male monierten sie, dass in der Zeitung genauere Informationen stünden als im Protokoll.

Lesen Sie auch: Schon vor einem Jahr wurden Pläne für das Feuerwehrhaus vorgestellt

Infrastruktur wird aufgerüstet

Zug um Zug soll die IT-Infrastruktur der EKS-Grundschule aufgerüstet und modernisiert werden. Neben der Netzwerkverkabelung des Gebäudes muss auch neue Hardware angeschafft werden. Sieben Klassenzimmer sollen mit einem PC, einer Dokumentenkamera und einem Beamer nachgerüstet werden. Vom Land gab es dafür bereits einen Förderbescheid in Höhe von 22233 Euro aus dem Digitalbudget. Den Zuschlag für die Gerätebechaffung erhielt die Firma sysLogixx GmbH für 16285 Euro, für die Netzwerkverkabelung die Firma Weißbach für 10810 Euro und die Betreuung der IT-Anlage wird weiterhin durch die Neumarkter Firma Grasenhiller – 18.823 Euro – wahrgenommen. Stellte sich noch die Frage, ob die Komponenten über Wlan oder Kabel verbunden würden. Wegen der größeren Zuverlässigkeit und einer gewissen Nachhaltigkeit entschied man sich für die Lösung mit Kabel. Die Aufträge wurden einstimmig vergeben. Bürgermeister Kratzer stellte abschließend fest, dass es der Erich Kästner Schule gut gehe.

Über einen Bauantrag der Firma Bock gab es noch zu entscheiden. Im Bauabschnitt 30/31 sollten zwei Logistik-Gebäude durch ein Dach auf einer Fläche von 48 x 18 Meter miteinander verbunden werden. Darin sahen die Markträte kein Problem und stimmten ohne Gegenstimme zu.

Die Kommandantn der Feuerwehr stehen nicht mehr zur Verfügung

Aus beruflichen und privaten Gründen standen der Kommandant und sein Vertreter der Feuerwehr Kemnath für eine weitere Periode nicht mehr zur Verfügung. Das neu gewählte Kommandanten-Duo Bernd Uhlmann, 1. Kommandant und Patrick Betz, 2. Kommandant, wurden durch die Mitglieder des Marktrates Postbauer-Heng offiziell bestätigt und an das Neumarkter Landratsamt weiter gemeldet.

Eine teils leidenschaftliche Diskussion entwickelte sich aus den Ergebnissen der mittlerweile vier Bürgerversammlungen.

Als immer wiederkehrende Dauerbrenner zeigten sich die subjektiven Geschwindigkeitsempfindungen der Bürger besonders in den Ortseinfahrten. Um dem Rechnung zu tragen, sollen fünf bis sieben Messanlagen angeschafft werden.

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