MyMz
Anzeige

Haushalt

Freude in Berg über den Rekordüberschuss

Die Gemeinde Berg kann sämtliche laufende und anstehende Investitionen aus Rücklagen und damit schuldenfrei finanzieren.
Von Hans Stepper

Die Gemeinde Berg hat eine Kaufkraft von mehr als 190 Millionen Euro pro Jahr. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Die Gemeinde Berg hat eine Kaufkraft von mehr als 190 Millionen Euro pro Jahr. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Berg.Bürgermeister Helmut Himmler und Kämmerer Otmar Donhauser werden dem Gemeinderat in der nächsten Sitzung in der Haushaltsrechnung des vergangenen Jahres glänzende Zahlen vorlegen. Trotz anhaltend hoher Bau- und Investitions-Tätigkeit wurde ein Rekordüberschuss von 8,2 Millionen Euro erzielt werden.

Bürgermeister Himmler betonte bei den jährlichen Bürgerversammlungen „die ehernen und strikten Grundsätze der Haushaltswirtschaft“ in Berg mit seinen 34 Gemeindeteilen und aktuell 7868 Einwohnern mit Hauptwohnsitz oder 8225 Menschen mit Haupt- und Nebenwohnsitz in der Schwarzach-Kommune, die Mittelfranken mit der Oberpfalz verbindet. Solide Haushaltswirtschaft sei ein beständiger Markenkern der Kommunalpolitik in Berg, das heiße, es müsse im Rathaus sorgsam und effizient mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umgegangen werden.

Rekordhaushalt gestemmt

Die Bevölkerungszahl ist in Berg 2018 erneut stetig gewachsen und die seit vielen Jahren schuldenfreie Gemeinde hat im letzten Jahr einen Rekordhaushalt mit einem Volumen von 31,2 Millionen Euro einschließlich der sogenannten inneren Verrechnungen abgewickelt. Der Verwaltungshaushalt machte 14,3 Millionen Euro aus, der Vermögenshaushalt umfasste 16,9 Millionen Euro – ebenfalls Rekord. Die Jahresrechnung 2018 kann somit vom Rechnungs-Prüfungsausschuss geprüft werden.

„Wir investieren auf Basis unserer Möglichkeiten auch in den kommenden Jahren gewaltig in die Zukunft des Gemeinwesens und damit in die Lebensqualität der Bürger“, kommentierte Bürgermeister Helmut Himmler das Zahlenwerk. Die Gelder fließen sowohl in den Ausbau der technischen als auch der sozialen Infrastruktur in Berg. Die kommunale Sozialplanung ist ohnehin ein Schwerpunkt der kommunalen Investitionen.

Einen Höchstwert in der Geschichte der Gemeinde hat man bei der Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt mit 4,25 Millionen Euro erzielt. Diese Summe bedeutet – da die schuldenfreie Kommune keine Gelder für Zins- und Tilgungsleistungen aufwenden muss – zugleich die „freie Finanzspanne“, die mit projektbezogenen Zuschüssen des Staates de facto verdoppelt werden kann und ein hohes Maß an Zukunftsinvestitionen ermöglicht. Der Bürgermeister weist mit Genugtuung darauf hin, dass sämtliche laufenden und anstehenden Investitionen schuldenfrei finanziert werden können.

Neue Fahrzeuge für Feuerwehren

Dazu zählen das fertige Sport- und Kulturzentrum mit rund 13 Millionen, der sechste Kindergarten mit 1,7 Millionen Kosten, die Sanierung der Außensportanlagen an der Schwarzachtal-Schule, der Grunderwerb für das neue Entwicklungsgebiet Richtheim, Straßenbau, Freizeitinfrastruktur, Bildung und Betreuung, Sanierung und Erweiterung des Feuerwehrhauses in Sindlbach, Beschaffung von neuen Fahrzeugen für die Feuerwehren in Stöckelsberg, Oberölsbach und Berg, Bau einer dritten Kinderkrippe, Neubau einer Aussegnungs-Halle am Friedhof Berg, Bau von drei Plätzen am Sportzentrum in der Schulstraße. Himmler betont vor dem Hintergrund der „überaus erfreulichen Finanzlage der Gemeinde“ die wichtige Investitionsfähigkeit auch bei zu erwartenden Rückgängen im Steueraufkommen. Berg habe eine Kaufkraft von über 190 Millionen Euro pro Jahr.

Kurz & knapp

  • Menschen: Die Bevölkerungszahl ist 2018 stetig gewachsen.
  • Guthaben: Die seit vielen Jahren schuldenfreie Gemeinde hatte 2018 einen Rekordhaushalt mit einem Volumen von 31,2 Millionen Euro. Der Verwaltungshaushalt machte 14,3 Millionen Euro aus, der Vermögenshaushalt umfasste 16,9 Millionen Euro – auch ein Rekord.

Mehr aus Neumarkt und Umgebung:

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht