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Engagement

Die Brüder Schöll nahmen Abschied

Dafür sind jetzt ihre Söhne bei der Freystädter Feuerwehr verantwortlich. Im vergangenen Jahr gab es 55 Einsätze.
Von Heike Regnet

Die junge Riege übernahm die Vorstandschaft der Feuerwehr.
Die junge Riege übernahm die Vorstandschaft der Feuerwehr. Foto: Regnet

Freystadt.Einen Generationswechsel brachten die Neuwahlen bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Freystadt: Peter Schöll und Alexander Kosinski übernahmen den Vorstand, Harald Schick und Florian Schöll die Kommandantschaft. Ihre stete Einsatzbereitschaft stellte die Wehr auch bei der Versammlung unter Beweis, während derer die Truppe zu einem Verkehrsunfall gerufen wurde. Nach dem Einsatz wurde die Versammlung fortgesetzt.

Vorsitzender Hans Schöll gab zunächst einen Rück- und Ausblick. Neben der Teilnahme an Festen und Leistungsprüfungen sei nun auch der Klostergraben endlich gepflastert worden. Damit sei die Wasserentnahmestelle an der Wallfahrtskirche endlich wieder intakt. Eine Großveranstaltung für die Mitarbeit der Wehr sei alljährlich der Schwarz-Weiß-Ball. Mit Blick auf das Jahr informierte Schöll, dass am 4. Mai die Stammtischwanderung anstehe, am 8. Mai wird der Florianstag der Feuerwehren des Landkreises in Freystadt stattfinden. Teilnehmen wird die Feuerwehr Freystadt wieder an verschiedenen Festen.

Bei den Neuwahlen nahm Hans Schöll nach 27 Jahren als Vorstand Abschied. Es sei jetzt an der Zeit, sagte Schöll. „Als Vorstand braucht man Visionen. Ich habe es immer gerne und mit Leidenschaft gemacht.“ Auch Kommandant Walter Schöll stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Harald Schick hielt die Laudatio für Hans und Walter Schöll. Beide hätten den Verein geprägt und ausgezeichnete Arbeit geleistet, wofür er im Namen der Feuerwehr Freystadt dankte und Präsente überreichte.

Von 100 Mitgliedern sind derzeit 63 aktiv. Zahlreiche Termine standen 2015 an. 55 Einsätze wurden geleistet, knapp 1000 Stunden hierfür abgeleistet. Außerdem wurden 5800 Meter Schlauch gewaschen. Ein dringender Appell ging Richtung Bürgermeister Dorr. So sei es dringend an der Zeit, die Bauhofmitarbeiter zur Übungsbeteiligung anzuhalten, da sie bei Einsätzen am Tag unabdingbare Helfer seien.

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