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Engagement

Umweltpreis geht an die Martinischule

Die Mittelbayerische Zeitung und die Volks- und Raiffeisenbanken belohnen damit das Bienen-Projekt der Schulfamilie.
Von Hans Gleisenberg

Schulleitung und Ehrengäste freuten sich mit den Martinischülern. Foto: Hans Gleisenberg
Schulleitung und Ehrengäste freuten sich mit den Martinischülern. Foto: Hans Gleisenberg

FREYSTADT.Große Freude herrschte an der Martinischule Freystadt, denn gleich bei der ersten Teilnahme am Wettbewerb um die „Grüne Hand“ konnte die Grund- und Mittelschule diesen Preis erringen. Dieser Wettbewerb, bei dem die Schulen mit den besten Ideen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit, gekürt werden, wurde vor sechs Jahren von der Mittelbayerischen Zeitung und den Volks- und Raiffeisenbanken Niederbayern-Oberpfalz ins Leben gerufen.

Die Rektorin der Martinschule, Christine Gottschalk, gab bei der Begrüßung ihrer Freude Ausdruck, dass mit Armin Wolf von der Mittelbayerischen und Michael Zinner von den Raiffeisenbanken zwei Initiatoren dieses Wettbewerbs nach Freystadt gekommen sind.

Sie begrüßte auch Melanie Fruth, Lehrerin an der Mittelschule, die zusammen mit Gerhard Betz und Hubert Schimpl vom Imkerverein Freystadt die Voraussetzungen für Preis geschaffen habe: „So haben wir an unserer Schule ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein geschaffen“ sagte die Rektorin. Michael Zinner und Armin Wolf lobten den Eifer und den Willen der Schüler, Verbesserungen zu schaffen. Wolf wies darauf hin, dass er und seine Frau Alexandra schon lange bemüht seien, die Menschen für Sozial- und Umweltprojekte zu sensibilisieren. Diese Bemühungen hätten bereits 140000 Euro für verschiedene Projekte eingebracht.

Die Grüne Hand

  • Preis:

    Dieser Preis wurde vor sechs Jahren in Kooperation der Mittelbayerischen Zeitung und den Volks- und Raiffeisenbanken ausgelobt.

  • Projekte:

    Das Hauptaugenmerk gilt den Bienen, doch auch Umweltprojekte, auch im Zusammenhang mit Müllvermeidung, gehören zum Anforderungsprofil. Teilnehmen können alle Schulen, da dieses Projekt auch unter der MZ-Aktion „Zeitung in der Schule“ läuft.

Freystadts Bürgermeister Alexander Dorr freute sich über seine engagierten Lehrer und Schüler, die sich gegen den Raubbau an der Natur und den Klimawandel stellen: „Wir als Kommune werden diese Bemühungen nach Kräften unterstützen“, versprach Dorr. Gerhard Betz überreicht an Fruth 240 Euro Starthilfe für weitere Projekte.

Sie dankte dem Imkerverein für sein Engagement und wies darauf hin, dass man schon in Kürze ein Bienenhaus aufstellen werde, das mit der Unterstützung des Vereins realisiert werde. Ihr Dank galt auch vielen Schülern aus der Mittelschule, die sich in ihrer Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen. So habe sich die Schulimkerei an der Martinischule schon nachhaltig etabliert.

Fruth, selbst ausgebildete Imkerin, sagte bei der Preisverleihung, dass der Lehrbienenstand das eigentliche Fundament für dieses Engagement sei. Sie vergab Bestnoten an ihre Schüler und Jungimker und sagte: „Ihr seit schon so gut, dass ihr selbst in der Lage seit, mehrere Bienenvölker zu halten“. Bei der Feier hatten sich einige Grundschüler als „Flotte Bienen“ kostümiert.

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