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Versammlung

Drei Einsätze auf den Serpentinen

Der kurvige Streckenabschnitt machte der Feuerwehr Großbissendorf viel Arbeit – es gab zwei Unfälle und Sturmschäden.
Von Simon Vogl

Die drei Geehrten erhielten die Glückwünsche der Ehrengäste. Foto: Simon Vogl
Die drei Geehrten erhielten die Glückwünsche der Ehrengäste. Foto: Simon Vogl

Hohenfels. 14 Aktive der Feuerwehr Grossbissendorf mussten im vergangenen Jahr zu sieben Einsaätzen ausrücken. Dreimal waren die Serpentinen das Ziel, im April wegen eines Motoradunfalls, im Oktober mussten Äste wegen der Schneelast zugeschnitten werden und im Januar machte ein verunfallter PKW eine Komplettsperrung erforderlich. Im Mai und Dezember erforderte zudem jeweils die Beseitigung einer Ölspur den Einsatz der FFW. Mitte Oktober galt es, einen Verletzten bei Eichlberg aus dem Wald zu tragen. Im Dezember beteiligte sich die Wehr an der Brandschutzwoche. Das berichtete Kommandant Hubert Feuerer bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Großbissendorf.

Für 50 Jahre Treue zum Feuerwehrverein wurden Franz Köttner, Karl Metz und Karl Spangler im Beisein von Ehrenkommandant Erich Birgmeier im Gasthaus Zum Linka von Vorsitzendem Johannes Stöck geehrt.

Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister Bernhard Graf sowie die Feuerwehrführungskräfte KBM Matthias Lehner und KBI Christian Schmid. Graf entbot seinen Dank an die Vereinsführung und die Aktiven und gratulierte zur guten Jugendarbeit. Er erinnerte an die gelungene Beschaffung des neuen Feuerwehrautos. Das Feuerwehrhaus verfüge nun auch über schnelles Internet, auch die gesponserte Akkusäge funktioniere gut.

Große Übung für Mai geplant

Matthias Lehner informierte über Neuigkeiten aus dem KBM-Bezirk und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass in Großbissendorf heuer ein Leistungsabzeichen abgelegt werde. Im Mai solle es eine Großübung geben.

Auch er lobte die gute Jugendarbeit sowie die offene Kommunikation im Verein, hatte Vorstand Stöckl doch zuvor erklärt, dass das zusammen mit dem OGV ausgerichtete Dorffest zuletzt rückgehenden Besucherzahlen verzeichnen musste und daher neu auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet werde: Das Fest wird auf Ende Juli zurückverlegt, es soll einen Lebendkicker geben, Ausschank und Barbetrieb. Desweiteren wird ein Einsatzfahrzeug der Wehr zu besichtigen sein, auch ein Schafkopfturnier findet statt.

Stöckl berichtete, dass die Feuerwehr derzeit 122 Mitglieder habe, darunter 98 Männer und 24 Frauen, was einer Frauenquote von 20 Prozent gleichkomme. Fünf Floriansjünger sind unter 18 Jahren, 85 Mitglieder tummeln sich in der Alterskohorte bis 63 Jahre und 32 Personen sind älter als das. Der von OGV-Vorstand Sven Kircheis organisierte gemeinsame, dreitätige Vereinsausflug nach Dresden sei sehr schön gewesen, ebenso die Einweihung des neuen Autos.

Jugendwart Andreas Spangler referierte über den Jugendbereich: Die Jugendwehr verzeichnete zuletzt zwei Übertritte in die aktive Wehr. Dies konnte aber durch zwei Neueintritte ausgeglichen werden. Zwei Jugendliche legten den Wissenstest ab.

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