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Katastrophenschutz

Gute Zusammenarbeit gezeigt

Bei einer gemeinsamen Übung bei der Feuerschutzwoche arbeiteten die Feuerwehren rund um Hohenfels Hand in Hand.
Von Simon Vogl

Der Zimmermann, gespielt von einem Komparsen, wurde mit dem Brustbund gerettet. Foto: Simon Vogl
Der Zimmermann, gespielt von einem Komparsen, wurde mit dem Brustbund gerettet. Foto: Simon Vogl

Hohenfels.Eine verrauchte Lagerhalle sorgte am Wochenende für den koordinierten Einsatz der vier Feuerwehren des Hohenfelser Landes. Dabei handelte es sich nicht um den Ernstfall, sondern um die gemeinsame Übung im Rahmen der Feuerschutzwoche, die diesmal von der FFW Markstetten geleitet wurde.

Um Punkt 18 Uhr wurden die vier Feuerwehren alarmiert. Während die Raitenbucher sowie die Großbissendorfer Feuerwehrler je eine Löschwasser-Versorgung aufbauten und Widerstandslinien errichteten, um das potentielle Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern, besorgten die Markstettener Kollegen die Löschwasserversorgung für den Innenangriff, den die Atemschutzträger aus Hohenfels übernahmen ebenso wie die Personenrettung.

Übungsszenario: Dach einer Halle brennt

Das Übungsszenario sah vor, dass ein Dachdecker bei Arbeiten das Dach der Lagerhalle in Brand gesetzt hatte. Dabei habe er sich derart schwer verletzt, dass er sich nicht mehr selbst in Sicherheit bringen konnte.

Eine weitere vermisste Person wurde von den Atemschutzträgern schnell in den verrauchten Räumen gefunden und nach dem Heraustragen dem Rettungsdienst übergeben. Dann begann die Nachsuche. Parallel trafen im Zuge der Erkundung bei Einsatzleiter Daniel Kleindienst Meldungen der Anwohner ein, die eine zweite Person beim Gebäude gesehen hatten, weshalb die Suche ausgedehnt wurde.

Schnell wurde klar, dass der Brand bei Arbeiten auf dem Dach ausgebrochen sei. Der verletzte Dachdecker wurde rasch entdeckt und mittels Brustbund gesichert vom Dach via Leiter herabbegleitet und erstversorgt. Im Anschluss an die Übung fand am Markstettener Feuerwehrhaus die Nachbesprechung statt.

Vier Feuerwehren im Einsatz

Kleindienst fasste zusammen, was die einzelnen Ortswehren geleistet hatten und erklärte zudem, dass bei der Übung 620 Meter Schlauch verlegt sowie zehn Strahlrohre zum Einsatz gekommen seien. Er dankte alle Aktiven und hob dabei auch Christian Graw hervor, der seine Lagerhalle als Trainingsobjekt zur Verfügung gestellt hatte. „Wir üben, um zu lernen“, sagte der Hohenfelser Kommandant Robert Walter, der sich sehr zufrieden zeigte.

Die Feuerwehr

  • Jubiläum:

    Die Feuerwehr Hohenfels feiert vom 24. bis zum 26. Juli ihr 150-jähriges Bestehen. Es beginnt am 24. Juli mit dem Totengedenken.

  • Vorbereitungen:

    Die Festdamen wurden bereits benannt. Sie haben bereits einige gemeinsame Veranstaltungen organisiert. So gibt es am Samstag ab 17 Uhr ein Oktoberfest. Bereits stattgefunden hat das Patenbitten.

Schön sei es auch, dass die vier Ortswehren gut zusammenarbeiteten und sich gut abgesprochen hätten. Die Löschwasserversorgung habe einwandfrei funktioniert. KBI Christian Lehner bezeichnete die Übung als „schön und zügig“ und lobte die sehr gute Vorbereitung durch Kleindienst die beteiligten Kommandanten: „Ihr seid eine tolle Gemeinschaft.“ Auch Bürgermeister Bernhard Graf zollte den Aktiven für ihren Einsatz Dank und Anerkennung und spendierte die Getränke.

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