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Freizeit

Hohenfelser Volksfest zieht Massen an

Schon ein Stunde vor Öffnung des Volksfestbetriebs staute es sich vor dem Tor des Hohenfelser Truppenübungsplatzes.
VON SIMON VOGL

Deutsche und Amerikaner bummelten gemeinsam durch die zahlreichen Angebote.
Deutsche und Amerikaner bummelten gemeinsam durch die zahlreichen Angebote. Foto: Vogl

HOHENFELS. Pünktlich um 10 Uhr öffnete der Truppenübungsplatz am Maifeiertag seine Pforten für die Besucher des 44. deutsch-amerikanischen Volksfestes. Eine gute Stunde vorher hatte sich schon ein ordentlicher Stau auf den Zufahrtsstraßen zu Tor 1 gebildet.

Grund für den frühen Besucheransturm war die Ticketvergabestelle auf dem zum Parkplatz umfunktionierten Flugfeld vor dem Festgelände, an der die heiß begehrten Karten für die 15 Bustouren durch das Übungsgelände vergeben wurden. Die im Dreißig-Minuten-Takt zur einstündigen Fahrt durch das Übungsgelände aufbrechenden Busse waren stets voll bis auf den letzten Platz.

Dicht umlagert waren auch die Militärfahrzeuge der Bundeswehr, allen voran der Leopard-2-Kampfpanzer, der Spähwagen Fennek mit dem Fluggerät Aladin oder der Schützenpanzer Marder, die nicht nur so manches Kinderherz in helle Aufregung versetzten. Die US-Army hatte leider keine Tanks oder Humvees aufgefahren wegen der noch laufenden Militärübung.

Fahrgeschäfte und „Fressmeile“

Trotz anhaltenden Nieselregens am Vormittag füllten sich die Festgassen zusehends. Anlass boten neben den vielen Fahrgeschäften und Einkaufsbuden vor allem der „Food Court“, die salopp als „Fressmeile“ titulierte Straße mit den Burger-, Chili- und Hotdog-Ständen.

Während sich die US-Amerikaner besonders auf die bayerischen Spezialitäten stürzen, verleiben sich die deutschen Festbesucher mit Vorliebe amerikanisches Essen ein, wie das geübte Auge schnell feststellen konnte.

Zehn Fahrgeschäfte warten auf die Besucher, erklärte Karl Sachs vom Volkfestunternehmen Uebel & Sachs, der das Volksfest von deutscher Seite aus seit fast 25 Jahren managt. Neu im Angebot ist X-Flight, ein sogenanntes Hochfahrgeschäft, das auf die Zuschauer zuschaukelt. Er freute sich besonders, dass die deutsch-amerikanische Freundschaft beim Volksfest im Vordergrund steht.

Der eingefleischte Countryfan hatte auch die Idee, auf der großen, glatten Fahrfläche des Autoscooters, seinem Refugium, ein Linedance abzuhalten. Gut 100 Teilnehmer – ob Amerikaner oder Deutsche, Profis oder Neueinsteiger – wagten sich am Donnerstagabend auf die ungewohnte Tanzfläche.

Lindedance kam super an

Die Aktion war ein „voller Erfolg“ und soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Bis aus Schnaittenbach in der Hallertau gab es im Vorfeld Anrufe deswegen, sagte Norbert Wittl vom Büro für Öffentlichkeitsarbeit, der mit zwei Kollegen die beliebten Busfahrten leitet.

So geht’s weiter

  • Samstag

    13 Uhr Auftritt einer hawaiianischen Tanzgruppe im Bierzelt, ab 15 Uhr Musik mit der Showband „Franken Power Express“ und ab 19.30 Uhr Countrymusik mit „Daniel T. Coates“, ab 22.30 großes Brillantfeuerwerk.

  • Sonntag

    Ab 11 Uhr Festbetrieb, ab 13 Uhr Musik mit „Howafeldtreiwa“, anschließend mit der Schmidmühlener Musikkapelle. Von 10.30 bis 16 Uhr Busrundfahrten durch das Übungsgelände angeboten. Tickets sind am Sonntag ab 10 Uhr am Parkplatz erhältlich.

  • Einfahrt

    Nur über Tor 1 möglich. Festbesucher sollten die Ausweise für Kontrollen bereithalten Rucksäcke und große Taschen müssen im Fahrzeug bleiben.

  • Ausstellung

    Zusätzlich zu Militärfahrzeug sind am Samstag von 13 bis 17 Uhr Classic Cars und Oldtimer zu sehen.

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