MyMz
Anzeige

schützen

Nachwuchs wieder begeistern

In Hohenfels soll das Interesse am Schießsport neu belebt werden.
Von Simon Vogl

Drei Vereinsmitglieder wurden für ihre Vereinstreue geehrt. Foto: Simon Vogl
Drei Vereinsmitglieder wurden für ihre Vereinstreue geehrt. Foto: Simon Vogl

Hohenfels.Ein Neuzugang, sonst bleibt alles beim Alten – das ergaben die Neuwahlen bei den Hohenfelser Bergschützen im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Taverne. 1. Schützenmeister bleibt auch für die nächsten beiden Jahre Johann Laßleben, als sein Stellvertreter sowie in Personalunion auch als Sportwart fungiert Stefan Huber, der in Abwesenheit gewählt wurde. Jugendleiterin ist wieder Evi Witka, sie prüft mit Erasmus Söllner auch weiterhin die Kasse, die Thomas Gerbl abermals verwaltet. Waffenwart bleibt Manfred Witka. Neu im Vorstandschaftsteam ist Erich Münchsmeier, der wie seine Gattin Elfriede Beisitzer ist. Georg Sporer stellte sich nicht mehr zur Verfügung.

Evi Witka verlas zuvor im Beisein von Ehrenschützenmeister Anton Söllner den Bericht von Sportleiter Stefan Huber, der konstatierte, dass im vergangenen Vereinsjahr 43 Übungsabende abgehalten worden seien. Im November fand an zwei Abenden zudem das traditionelle Adventsschießen mit Königsschuss statt, dafür aber leider wieder kein Jugendpreisschießen.

Insgesamt gestalte sich die Jugendarbeit schwierig, da das Interesse am Schießsport fehle. Auch der Besuch des Schützenstüberls sei „stark rückläufig“. Gleichzeitig verlieh Huber aber der Hoffnung Ausdruck, dass sich die Zeiten wieder besserten. Das Schützenstüberl ist montags ab 19 Uhr geöffnet, die Vorstandschaft würde sich freuen, wenn wieder mehr den Weg dorthin fänden, sei es zum Üben oder zu geselliger Runde. Am Agenda 21-Ferienprogramm beteiligte sich der Verein mit einem Schnupperschießen. Zur Jahresabschlussfeier am 1. Advent ließ der Schützenverein den Brauch des „Nussschießens“ nach über 30 Jahren wiederaufleben, was bei den Teilnehmern gut ankam. Bürgermeister Bernhard Graf verwies auf die lange Tradition der Bergschützen und dankte dem Verein für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Marktgemeinde. Wie Graf lobte auch 1. Gauschützenmeister Thomas Ferst das Werben um den Nachwuchs via Schnupperschießen und Blasrohr – hier bezeichnete er Hohenfels als „Vorreiter“.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht