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Marktrat

Neue Photovoltaikanlage abgelehnt

Ein weiteres Gebiet im Bereich Fichten war den Hohenfelser Politikern zu viel.
Von Andreas Friedl

Im Bereich Fichten wird es in Hohenfels keine weitere Photovoltaikanlage geben.  Foto: Wagner/dpa
Im Bereich Fichten wird es in Hohenfels keine weitere Photovoltaikanlage geben. Foto: Wagner/dpa

Hohenfels.Nachdem der Hohenfelser Marktrat zwei Bauvorhaben „grünes Licht“ gegeben hatte, nahmen zwei weitere Tagesordnungspunkte einige Zeit in Anspruch. Erster dieser beiden Punkte war der Antrag auf Errichtung einer weiteren Photovoltaikanlage im Bereich Fichten und die erforderlich Änderung des Flächennutzungsplans. Da bereits im Bereich nördlich von Fichten eine Photovoltaikanlage auf einer Fläche von etwa 20 Hektar gebaut wird und der Ortsteil von Modulen nicht nahezu eingeschlossen werden soll, kam der Marktrat nach Vorschlag von Bürgermeister Bernhard Graf zu dem einstimmigen Ergebnis, dass dieses Vorhaben abgelehnt wird.

Wesentlich mehr Diskussionsbedarf bestand anschließend für die Ausstattung des Kinderspielplatzes in Großbissendorf. Bürgermeister Graf stellte dabei kurz die beiden Varianten vor, die vom Verein für Gartenbau und Landespflege (OGV) Großbissendorf vorgeschlagen wurden. So würden, wie es Bürgermeister Bernhard Graf näher erläuterte, bei der „Variante eins“ für die Marktgemeinde eine Finanzierung von 14 550 Euro, und für die „Variante zwei“ etwa 9500 Euro in Frage kommen. Nach vielen Diskussionsbeiträgen aus dem Marktratsgremium, bei der von Rathauschef Bernhard Graf unter anderem auch auf die gemeindlichen Zuschüsse für zwei Spielplätze in Markstetten und Hohenfels von je 5000 Euro hingewiesen wurde, und einem Plädoyer von Marktrat Bernhard Birgmeier für die Variante eins, entschied der Marktrat bei drei Gegenstimmen, dass für die Optimierung des Kinderspielplatzes in Großbissendorf ein Zuschuss von 10 000 Euro genehmigt werden sollte. „Zur Zeit sind in Großbissendorf 55 Kinder unter zwölf Jahren gemeldet. Davon sind 17 Kinder der in Hohenfels stationierten US-Streitkräfte“, sagte Graf.

Unter „Wünsche, Anträge und Bekanntgaben“ kam unter anderem aus dem Marktrat der Vorschlag, dass im örtlichen Friedhof in Hohenfels geeignete Flächen für sogenannte „Halbgräber“ oder für Urnenbestattungen ausgewiesen werden sollten. Laut Aussage von Graf sei in Sachen „Kommunaler Wohnungsbau“ ein Termin mit der Regierung der Oberpfalz positiv verlaufen. Weiter sprach er den Baubeginn für die Gemeindeverbindungsstraße beim Kuglhof durch die Firma Feierler an. Hinsichtlich Winterdienst ließ der Rathauschef wissen, dass aufgrund der Kündigung durch den Dienstleister der Winterdienst im Bereich Markstetten durch Gerhard Haiker aus Effenricht durchgeführt werde.

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