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Sitzung

Räte lehnen geplante Anlage ab

Der Antrag eines Landwirts, der Photovoltaik betreiben will, ging im Marktrat nicht durch. Die Schneidergasse wird saniert.
Von Simon Vogl

Eine solche Boden-Photovoltaik-Anlage wurde abgelehnt. Symbolfoto: Harald Tittel dpa/lby
Eine solche Boden-Photovoltaik-Anlage wurde abgelehnt. Symbolfoto: Harald Tittel dpa/lby

Hohenfels.Regen Diskussionsbedarf gab es gleich bei mehreren Punkten der Tagesordnung in der 50. Sitzung des Hohenfelser Gemeinderats.

Die Themen Boden-Photovoltaik-Anlage, Straßensanierung und Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für das Gewerbegebiet Stetten bewegten die Gemüter.

Zunächst erhielten zwei Bauvorhaben von Privatpersonen auf Neubau eines Einfamilienhauses einstimmig das gemeindliche Einvernehmen. Bei der Voranfrage von Landwirt Theodor Spangler aus Buchhausen zur Errichtung einer weiteren Boden-PV-Anlage auf seinem an die Autobahn angrenzenden Grundstück westlich von Buchhausen sah es schon ganz anders aus: Trotz ebenso ausführlicher wie auch grundsätzlicher Debatte um das Für und Wider von PV-Anlagen konnte sich nur exakt die Hälfte der anwesenden Gremiumsmitglieder für den Antrag erwärmen, der damit keine Mehrheit fand und nicht angenommen wurde.

Die Gemeinderäte berieten alsdann über die Sanierung der schadhaften Fahrbahndecke in der Schneidergasse beim Feuerwehrhaus und auf der Setzstraße. Nachdem mehrere Möglichkeiten diskutiert wurden, was Streckenlänge und Priorisierung betrifft, kam das Gremium überein als nachhaltigere Maßnahme das Abfräsen der jetzigen Fahrbahn und das Aufbringen einer Asphaltdeckschicht zu favorisieren.

Billiger, aber kurzlebiger

Andere Maßnahmen, wie etwa das kostengünstigere Dünnschichtverfahren brächte zwar kürzere Arbeitszeiten mit sich, ließen aber keine so lange Lebensdauer erwarten. Als nächstes werden die Kosten für die Sanierung der gesamten Schneidergasse ermittelt, so Bürgermeister Bernhard Graf. Davon hängen die weiteren Entscheidungen ab, die im Gemeinderat zu eruieren seien.

Als Nächstes wurde der Antrag der Firma Graf-Bau GmbH aus Hohenfels auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für zwei Grundstücke im Gewerbegebiet östlich von Stetten zur Errichtung von Betriebsgebäuden und Lagerflächen für die eigene Nutzung behandelt.

Das Gremium fasste nach eingehender Erörterung über den Nutzungszweck einstimmig den Aufstellungsbeschluss und beschloss die frühzeitige Öffentlichkeits- sowie Behördenbeteiligung.

Darüber hinaus wird in einem zivilrechtlichen Durchführungsvertrag geregelt, dass die Kosten für die fachliche Stellungnahme, die Planungsleistungen und die Genehmigungen der Vorhabenträger zu tragen hat.

Tore beim Bauhof sind schadhaft

Zuguterletzt ging es um den Austausch der schadhaften Tore beim Bauhof, auch bereits im Hinblick auf das große Jubiläum der Hohenfelser Feuerwehr im kommenden Jahr.

Die drei Sektionaltore am gemeindlichen Bauhof sind zum Teil stark durch Rost beschädigt und verbraucht. Selbiges gilt für das Flügeltor der Garage für den Unimog.

Die Auswertung entsprechender Angebote ergab als günstigsten Anbieter die Firma Bauelemente Karl Spangler aus Hohenfels. Für einen Bruttogesamtbetrag von rund 15 000 Euro einschließlich Abbau der alten und Montage der neuen Tore, vergab das Gremium den Auftrag an diese Firma.

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