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Engagement

Viel zu tun für die Feuerwehr

Die FFW Hohenfels war 2018 sehr aktiv: Sie war insgesamt 329 Stunden im Einsatz. Es fehlt jedoch an Atemschutzträgern.
Von Simon Vogl

Sieben Mitglieder wurden für langjährige Treue zum Feuerwehrverein ausgezeichnet. Foto: Simon Vogl
Sieben Mitglieder wurden für langjährige Treue zum Feuerwehrverein ausgezeichnet. Foto: Simon Vogl

Hohenfels.Der Feuerwehrverein hat derzeit 304 Mitglieder (51 Frauen, 253 Männer). Zehn Neueintritten standen vier Austritte und vier Todesfälle gegenüber. 20 Jugendliche bis 18 Jahre gehören der Wehr an, 172 Mitglieder sind im Alter von 19 bis 60 Jahre und 112 Mitglieder in der nachfolgenden Alterskohorte. Dies berichtete Vorstand Stefan Spandl nach einer Gedenkminute für vier seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbene Mitglieder bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung der FFW Hohenfels im Gasthaus Taverne.

Dann fuhr Spandl mit seinem Jahresbericht fort: Mit dem Sommernachtsfest nach der Fronleichnamsprozession, dem Weinzelt zum Bürgerfest im Sommer sowie dem Kirwazelt am Marktplatz im Oktober gab es wieder viel zu organisieren und planen. Den Jahresabschluss bildete die große Weihnachtsfeier. Im August konnten Kinder und Jugendliche im Rahmen des Agenda-Ferienprogramms einen Tag bei der Feuerwehr verbringen.

Neben fünf Vorstandschaftssitzungen besuchte die Vorstandschaft acht runde Geburtstage.

Viele verschiedene Einsätze

Kommandant Robert Walter führte im Anschluss aus, dass die aktive Wehr bei einer Stärke von 30 Feuerwehrdienstleistenden (23 Männer, sieben Frauen) derzeit nur über acht Atemschutzträger verfüge (Soll: 24). Für das zurückliegende Jahr standen 24 Einsätze zu Buche, bei denen insgesamt 218 Kräfte 329 Stunden im Einsatz waren, so Walter.

Im Juli galt es einem Schwelbrand Herr zu werden. Daneben musste die Wehr 17 Mal technische Hilfe leisten, darunter fielen etwa sieben Verkehrsunfälle, zwei Ölspuren und ein Drehleiter-Einsatz. Zweimal musste Wasser aus einem Keller gepumpt werden, viermal galt es Bäume von der Fahrbahn zu entfernen, ebenso oft sorgten die Floriansjünger für Verkehrsabsicherung. Am 14. September beteiligte man sich an der Gemeinschaftsübung der Wehren des Hohenfelser Landes in Großbissendorf, am 20 . Oktober übte die Wehr die Patientenbeurteilung nach ABCDE-Schema mit anschließenden Erste-Hilfe-Maßnahmen. Neun Feuerwehrler absolvierten am 14. April das Leistungsabzeichen Löschaufbau. Ende Oktober war der Keltensaal wieder Schauplatz für den Kreis-Wissenstest, bei dem der Feuerwehrnachwuchs sein Können unter Beweis stellte, weshalb KBM Matthias Lehner Gemeinde wie Wehr seinen Dank aussprach. Bürgermeister Bernhard Graf dankte der Vorstandschaft im Allgemeinen für die stets gute Zusammenarbeit und im Besonderen für das Aufhübschen des Feuerwehrhauses und die handwerklichen Tätigkeiten hierzu. Das 150-jährige Gründungsfest werfe bereits seine Schatten voraus.

Teilweise 60 Jahre dabei

Jugendwart Andreas Metz hat einen Überblick über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr gegeben, die neben Übungen und der Teilnahme an der Jugendspange und –flamme auch als gemeinschaftliche Unternehmung einen Bowlingabend umfasste. Über ein Inserat im Mitteilungsblatt wurden um Nachwuchs geworben.

Die Versammlung beschloss zum Ende zudem, die Satzung hinsichtlich Ladungsweise zu aktualisieren.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Johann Meier, 1. Kommandant Robert Walter, 2. Kommandantin Anita Moser, KBM Matthias Lehner sowie Bürgermeister Graf nahm Spandl sodann die Ehrung langjähriger Mitglieder vor: Seit 40 Jahren sind Karl Metz, Robert Neumeier, Ludwig Rödl, Günther Schmidt und Karl Zitzelsberger im Verein. Bereits seit 60 Jahren gehört Norbert Drescher der FFW an. Gar auf 70 Jahre kann Max Söllner zurückblicken.

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