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Raser bleiben in Brunn ein Problem

Bei der Bürgerversammlung gab es aber noch weitere Anregungen für Bürgermeister Ludwig Lang.

Raser sind ein Dauerthema in Brunn. Die Bürger wollen, dass geblitzt wird.
Raser sind ein Dauerthema in Brunn. Die Bürger wollen, dass geblitzt wird. Foto: Patrick Seeger dpa

Brunn.Viele Anregungen erhielt Bürgermeister Ludwig Lang bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Gruber in Brunn. Die Feuerwehr Brunn bekommt ein neues Einsatzfahrzeug. Außerdem ist laut Lang für 2019 die Erneuerung der Straße vom Wasserwerk Schlögelsmühle nach Pattenshofen geplant. Ein Dauerthema in Brunn sind die Raser. Erneut wurde verlangt, dass die Polizei dort blitzen soll. Lang versprach: „Es ist angekommen und ich werde das Thema bei der Polizei ansprechen.“

Zu schnell gefahren werde auch bei Niesaß, wo eine Schulbushaltestelle sei. Dort werde auch oft Rechts-vor-Links missachtet, ebenso an der Kreuzung von Niesaß nach Inzenhof. Die Bürger in Niesaß möchten auch, dass Glasfaserkabel bis zum Ortseingang verlegt werden.

Biber stauen die Lauterach

Beschwert haben sich die Bürger auch über die Biber. Die Tiere hätten die Lauterach oberhalb vom Klärwerk aufgestaut. Gemeindearbeiter sollten den Stau beheben. Außerdem liege bei der Fischermühle eine Weide im Bach.

Ein Bürger wies auf Schlaglöcher zwischen Schwaibach und Ruppertslohe hin. Überprüft und eventuell erneuert werden sollen die 20 Jahre alten und zum Teil morschen Holz-Leitplanken bei Brunn, Schlögelsmühle, Wachberg und Klingenberg. Ein Anliegen ist den Bürgern in Brunn, dass der Wanderweg von Lauterhofen nach Brunn ab der Schlögelsmühle vom Gras befreit und geschottert wird. Die Verbesserung des Wanderwegs zur Bachhaltermühle will Lang mit der Jagdgenossenschaft klären.

Zum Wasserschutzgebiet für den Hallerbrunnen berichtete der Vorsitzende des Zweckwasserverbandes der Pettenhofener Gruppe, Xaver Lang: Die Ausweisung hätten ein Geologe und das Wasserwirtschaftsamt übernommen. Die Ergebnisse seien in Ordnung. Laut Landratsamt müssten nun die Träger öffentlicher Belange ihre Stellungnahme abgeben – dann könnten Bürger noch Einwände vorbringen. Die Ausgleichszahlungen für die Schutzgebiete sollten laut Lang „vernünftige Preise“ sein. Bei der Auswesiung des Schutzgebiets habe man auch begonnen, den Fassungsbereich des Hallerbrunnen einzuzäunen.

Kritik: Mauer bröckelt

Bemerkt wurde noch, dass die Natursteinmauer, die 1993 an der Straße zu den Mühlen gebaut worden ist, inzwischen bröckle. Zudem seien Wasserrinnen und die Einfassungen marode. Zur neuen Neumarkter Straße in Lauterhofen sagte ein Bürger, dass die Straße wegen des schwierigen Begegnungsverkehrs für LKW gesperrt werden müsse. Lang sagte, er wolle mit dem Landratsamt eine „gemischte Lösung“ finden.

Angemerkt wurde auch, dass die Lauterach- und Bahnhofstraße schlecht beleuchtet und im Winter oft nicht richtig geräumt seien. Das sei vor allem für die Rollstuhlfahrer der Regens Wagner gefährlich. Renate Meier empfahl, dass die Heimbewohner Warnwesten tragen. (nbs)

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