MyMz
Anzeige

Lauterhofen

Feuerwehren mussten Hand in Hand arbeiten

Mehrere Jugendliche im Evangelischen Dekanats-Jugendhaus im Grafenbucher Forst drohten am Samstagabend durch eine Karbid-Verpuffung im Gebäude zu ersticken und in den Flammen umzukommen.
Hans Stepper

Bestens klappte die Arbeit der Aktiven, die aus vielen Wehren kamen und hierfür viel Lob bekamen. Foto: Hans Stepper
Bestens klappte die Arbeit der Aktiven, die aus vielen Wehren kamen und hierfür viel Lob bekamen. Foto: Hans Stepper

Lauterhofen.

So lautete der Übungsalarm für rund 100 Einsatzkräfte, darunter die First Responder aus Lauterhofen und mehreren Notfallseelsorger aus dem Landkreis Neumarkt. Nach dem vorgegebenen Szenario waren Jugendliche im Keller des Gebäudes dabei Karbidlampen auffüllen, wobei sie das Mischungsverhältnis nicht beachtet hatten und es dadurch zur Verpuffung kam. Die Jugendlichen selbst verständigten sofort die Feuerwehr und flüchteten in den Wald und zu den umliegenden Orte Traunfeld und Ballertshofen, wodurch noch eine Suchaktion der Feuerwehren nötig wurde.

An der über zweistündige Groß-Übung waren die acht Feuerwehren der Marktgemeinde Lauterhofen, sowie die Wehren aus Berg und Stöckelsberg beteiligt. Vollumfänglich und im „Echtbetrieb“ eingebunden war noch die Unterstützungsgruppe „Örtliche Einsatzleitung“ (UG-ÖEL) des Landkrieses Neumarkt, die in Berg stationiert ist, mit ihren neuen Abrollbehälter. Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der örtlichen Feuerwehr aus Deinschwang, Christian Baumgärtner. Die Führungskräfte der zogen am Ende ihre Schlüsse aus der Übung und werden diese analysieren.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht