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Marktrat

In Lauterhofen wird gebaut

Der Bau des Kindergartens in Lauterhofen schreitet voran. Es wurden auch klare Richtlinien für den Bebauungsplan geschaffen.
Von Hans-Jürgen Hennig

Der Bau des Kindergartens „Maria Goretti“ ist bereits weit fortgeschritten. Foto: Hennig
Der Bau des Kindergartens „Maria Goretti“ ist bereits weit fortgeschritten. Foto: Hennig

Lauterhofen.Bürgermeister Ludwig Lang eröffnete die Marktratssitzung. Nach Verlesen und Annahme der Tagesordnung ging es zum Hauptpunkt der heutigen Sitzung und das waren zahlreiche Bauvorhaben oder Anträge auf Änderung von Bauvorhaben. Der Sanierung einer bestehenden Scheune in Traunfeld wurde zugestimmt. Als Bauvorhaben wurde dem Neubau einer Maschinenhalle in Trautmannshofen und dem Anbau einer Erweiterung an einen bestehenden Kuhstall in Traunfeld zugestimmt.

Zum Bauvorhaben „zweigruppiger Kindergarten“ schreiten die Arbeiten zügig fort und entsprechend der Ausschreibungen wurden Firmen beauftragt; „Ludwig Fußbodensysteme GmbH“, für Estricharbeiten, „Berschneider GmbH“ für Außenputz- und Innenputzarbeiten und für Trockenbauarbeiten „Trockenbau Weigel“.

Aus dem Marktrat

  • Bekanntgabe:

    Aufgrund der angespannten Mietsituation wurde die Wohnung im alten Bahnhofsgebäude an eine Familie vermietet.

  • Strom:

    Im Zuge der Dorferneuerung Trautmannshofen wurden separate Stromanschlüssse erstellt. Teilweise wurden die Kosten von der Dorfgemeinschaft erstattet.

  • Bauplätze:

    Die Erschließung im Baugebiet „Kapellenäcker“ schreitet zügig voran. Aktuell sind noch vier Bauplätze zu erwerben.

Bebauungsplan wurde diskutiert

Ein weiterer Unterpunkt war die Änderung des Bebauungsplanes der „Kapellenäcker“. Unter anderem ging es in der Diskussion um die unterschiedlichen Haus- und Dachtypen, wie Pultdach, Satteldach, Walmdach und Zeltdach, die den verschiedenen Haustypen zugeordnet wurden. Es ging auch um Festlegungen, zum Beispiel, dass die Fußbodenoberkante im Erdgeschoss maximal 50 Zentimeter über dem Straßenbezugspunkt liegen darf.

Verschiedenen Höhen der Haustypen wurden abgestimmt, zum Beispiel beim Haustyp 1 (Satteldach) wurde die maximale Gebäudehöhe mit neun Metern festgelegt. Begründet sind solche Festlegungen damit, dass ein Walmdach bei der geplanten Dachneigung verhältnismäßig viel Dachfläche zu dem Baukörper ergeben würde, was dem Landschaftsbild abträglich wäre.

Grelle Farbtöne sind verboten

Ähnliche Festlegungen wurden auch bei anderen Dachtypen sowie zu Fassadengestaltung beschlossen. Für die Fassadengestaltung wurde festgelegt, dass großflächig keine grellen Farbtöne verwendet werden dürfen und keine Fassadenverkleidungen zugelassen sind außer Holz und Holzoptik. Einige Aspekte des Bebauungsplanes sollen modernisiert werden, damit Leute auch in Lauterhofen bleiben.

Beim Bebauungsplan „Hohe Birke“ gab es Änderungen betreffs des Regenrückhaltebeckens, das nicht genügend Stauraum für das neue Gewerbegebiet hat. Als Alternative zu einem externen Rückhaltebecken wäre ein Rückhaltebecken in den Geltungsbereich des Bebauungsplanes zu integrieren. Das kann in einem vereinfachten Verfahren erfolgen, da die Grundzüge des Bebauungsplanes nicht berührt werden.

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