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Sitzung

Mehr Grün für Gewerbegebiet

Bauprojekte prägten die Sitzung des Marktrats Lauterhofen. Dabei sollen auch ökologische Aspekte eine Rolle spielen.
Hans-Jürgen Hennig

In der Schule wurde bereits der Zwischengang abgerissen. Die Arbeiten kommen nach Angaben des Planers gut voran. Foto: Hans-Jürgen Hennig
In der Schule wurde bereits der Zwischengang abgerissen. Die Arbeiten kommen nach Angaben des Planers gut voran. Foto: Hans-Jürgen Hennig

Lauterhofen.Bauangelegenheiten standen im Zentrum der jüngsten Marktgemeinderatssitzung in Lauterhofen. Nach der pünktlichen Eröffnung ging Bürgermeister Ludwig Lang auf die Änderungen im Bebauungsplan des Gewerbegebiets „Hohe Birke II“ ein. 32 Träger öffentlicher Belange waren angeschrieben worden. 13 Fachstellen hatten keine Stellungnahmen abgegeben.

Anders der Bund Naturschutz: Er schrieb in seiner Stellungnahme unter anderem, dass gegen die Änderung des Bebauungsplans grundsätzlich keine Einwände bestehen. Positiv sei die zwingend vorgeschriebene Eingrünung zu vermerken. Allerdings sollte die Verpflichtung für die Fassadeneingrünung in eine Muss-Regelung geändert werden. Außerdem sollte im Bebauungsplan noch festgesetzt werden, dass die Beleuchtung nur durch insektenfreundliche Leuchtmittel erfolgen solle.

Der Marktgemeinderat berücksichtigte diese Änderungswünsche ebenso wie einige andere. Die Gemeinde leiste dadurch einen wichtigen Beitrag zu einer ökologischen und umweltfreundlichen Gestaltung des Gewerbegebiets, hieß es in der Sitzung. Der Marktgemeinderat beschloss unter Einbeziehung der einzelnen Beschlüsse die 1. Änderung des Bebauungsplans für das Gewerbegebiet „Hohe Birke II.

Drei Projekte nebeneinander

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um Bauvorhaben in der Kindertagesstätte St. Gabriel. In seinem Vortrag dazu verknüpfte Bauplaner Horst Kraus den Umbau und die Sanierung der Grund- und Mittelschule von Lauterhofen und den Neubau des Kindergartens „Maria Goretti“ mit diesem Projekt. Alle drei Projekte würden so dicht beisammen liegen, dass es schon sträflich wäre, sie nicht im Zusammenhang zu betrachten und auch die Planung dementsprechend auszurichten.

Die Kindertagesstätte St. Gabriel soll um eine Kinderkrippe und eine Kindergartengruppe erweitert werden. Außerdem sollen die Lagerfläche erweitert und das Dach für eine mögliche Erweiterung (Aufstockung) verstärkt werden.

Der Umbau der Lauterhofener Schule war der nächste große Tagesordnungspunkt, zu dem Bauplaner Kraus schon im Zusammenhang mit der Kindertagesstätte einiges erklärt hatte. Im Zwischenbericht sagte er, dass der Umbau und die Erweiterung der Mittelschule mit kleiner Turnhalle gut vorankommen würden. „Man sieht ja schon von weitem den großen Baukran stehen.“ Aber es gebe auch beachtliche Hürden zu überwinden, beispielsweise den felsigen Untergrund. In der Schule sei bereits der Zwischengang abgerissen worden, was aber nicht einfach gewesen sei. Wegen des felsigen Untergrunds sei es notwendig gewesen, die Steine wegzumeißeln, sagte Kraus.

Fluchtkonzept für Baustelle

Da die Schule noch in Betrieb ist, musste für die nächste Zeit, da überall gebaut wird, ein neues Fluchtkonzept entwickelt werden. Lauterhofens Bauaktivitäten seien zukunftsweisend, sagte der Bürgermeister. Die drei Projekte, die für nächste Generation sehr wichtig sind, würden zügig voranschreiten. Als einen Etappensieg könne man das Richtfest zum Neubau des Kindergartens „Maria Goretti“ sehen, das am Freitag stattfand.

Im Verlauf der Sitzung ging es auch noch um den Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage im Baugebiet Kapellenäcker, zu dem aber kein separater Beschluss gefasst werden musste, weil diese Belange alle durch den Bebauungsplan „Kapellenäcker“ abgedeckt wurden. Dem Antrag auf Anbau an einen Milchviehstall in der Gemarkung Traunfeld wurde ebenfalls das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Kurz & knapp

Volksfest: Im letzten Tagesordnungspunkt bedankte sich Bürgermeister Ludwig Lang bei den Ausrichtern der 43. Lauterhofener Volksfests. Das Fest sei interessant gestaltet worden und und hervorragend abgelaufen.

Bauhof: Die Gemeinderäte dachten darüber nach, für den neuen Gemeindebauhof Öffnungszeiten einzuführen, damit das Entsorgen unter Aufsicht stattfindet.

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