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Austausch

Stipendiatin aus Amerika wieder zurück

Dahoam bleibt doch dahoam: Christina Niebler war ein halbes Jahr in Georgia. Nun kehrt sie zurück und hat viel zu erzählen.

Christina Niebler hatte Alois Karl eine Erinnerungstasse aus Marietta mitgebracht.  Foto: Biersack
Christina Niebler hatte Alois Karl eine Erinnerungstasse aus Marietta mitgebracht. Foto: Biersack

Lauterhofen.Als vor drei Wochen der Abschied von ihrer amerikanischen Gastfamilie nahte, wurde es Christina Niebler schon schwer ums Herz. Jetzt sei es aber für sie auch wieder schön, zuhause bei den Eltern und Freunden in Lauterhofen zu sein. Ein knappes Jahr lebte die Schülerin an der Fachoberschule in Neumarkt als Stipendiatin des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) in Marietta, einer Kleinstadt in Georgia.

Bundestagsabgeordneter Alois Karl, der den Studienaufenthalt vermittelt hatte, war natürlich neugierig auf den Erfahrungsbericht. Dazu war im Rathaus ihrer Heimatgemeinde Gelegenheit, wohin Alois Karl und Bürgermeister Ludwig Lang die junge Frau, die mit ihren Eltern Waltraud und Xaver gekommen war, zu einem Gespräch gebeten hatten.

Aufenthalt in Amerika

Jede der zahlreichen jungen Frauen und Männer, denen Alois Karl in den vergangenen Jahren einen Aufenthalt in Amerika ermöglicht hatte, brachte eigene Eindrücke mit. Einig waren sich fast alle: Es kostete zwar ein Schuljahr oder ein Berufsjahr in der Heimat, aber es war beileibe kein verlorenes Jahr, sondern eine prägende Zeit für das ganze Leben.

Anton Heyes war schon länger ebenfalls in den USA. Im Video erzählt er mehr.

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Christina Niebler erzählt mit strahlenden Augen von der Herzlichkeit, mit der sie von ihrer Gastfamilie aufgenommen wurde. Die hatten auch einer jungen Spanierin ein vorübergehendes Zuhause gegeben, mit der Christina blendend ausgekommen ist. An Silvester will die neue Freundin nach Lauterhofen kommen. Auch die Gasteltern wurden von den Nieblers schon in die Oberpfalz eingeladen.

Highschool in Marietta

Dass sie sehr sportlich ist, kam der jungen Deutschen in der Highschool in Marietta sehr entgegen. Weil sie schon seit Jahren erfolgreich Judo betreibt, machte sie bei der Wrestling-Mannschaft der Schule, also im Ringer-Team mit. Und zwar sehr erfolgreich, wie ein Pokal, eine Erinnerungsscheibe des Trainers und Aufnäher für die College-Jacke verraten. Ihre gute Platzierung brachte ihr auch einen Eintrag in der „Hall of Fame“, der Ruhmeshalle der Schule in den USA ein.

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Dort ist ihr Name an einer Wand „verewigt“. Christina Niebler hatte Alois Karl eine Erinnerungstasse aus Marietta mitgebracht. "Nicht ihre erste?", vermutete sie und Alois Karl gestand: "Nein, da müsste ich lügen".

Auch für das Schuljahr 2020/21 besteht wieder die Möglichkeit für Schüler und junge Arbeitnehmer, sich für das Paten-Programm zu bewerben, das der Deutsche Bundestag zusammen mit dem amerikanischen Kongress aufgelegt hat. Lernen und/oder arbeiten in den USA lautet die Devise.

Kosten für Flug

Dieses Stipendium umfasst die Kosten für Flug, Unterkunft, Schule und Versicherung sowie Vorbereitung und Betreuung. Bewerbungen sind über ein Formular direkt an den Deutschen Bundestag zu richten, das unter bundestag.de/ppp heruntergeladen werden kann. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 13. September 2019.

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