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Freizeit

Trotz Hitze tolles Fest in Lauterhofen

Beim Lauterhofener Volksfest überzeugten nicht nur die Musiker. Domkaplan Arweck freute sich über eine gut besuchte Messe.
Von Hans-Jürgen Hennig

Die Band Blitzlicht sorgte für gute Laune am Samstagabend.  Foto: Hans-Jürgen Hennig
Die Band Blitzlicht sorgte für gute Laune am Samstagabend. Foto: Hans-Jürgen Hennig

Lauterhofen.Am Freitag wurde das dreitägige 43. Lauerhofener Volksfest eröffnet, der Samstag stand unter dem Motto: ein Tag für Groß und Klein.

Aber wegen der brütenden Hitze trauten sich die die Seniorinnen und Senioren anscheinend nicht so recht aus dem Haus; und so war das Festzelt zunächst etwas spärlich besetzt. Draußen vor dem Zelt, wo ab und zu wenigstens ein laues Lüftchen wehte, ließen es sich die Festgäste gut gehen. Ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenangebot sorgte für das leibliche Wohl. Die Fülle des Angebotes war beachtlich und den fleißigen Lauterhofener Frauen zu verdanken.

Trotz der Backofenhitze sorgten die beiden Musiker Ernst & Leo für musikalische Unterhaltung. Auch wenn das Duo bestimmt gerne vor einem größeren Publikum gespielt hätte, gaben sie ihr Bestes mit Quetsch’n und Tuba.

Aber auch draußen, bei den Festbuden und den Karussells war die Hitze ein unangenehmer Faktor. Trotz ermäßigter Fahrpreise saßen die vielen Kinder lieber im Schatten und nur ab und zu fuhren die E-Skooter ihre Runden.

Als gegen Abend die Temperaturen angenehmer wurden, stieg die Stimmung der Gäste. Die Kleinsten durften länger aufbleiben und quirlten selbst zu fortgeschrittener Zeit noch um die Beine des Publikums.

Die Top-Band Blitzlicht tat außerdem das ihrige dazu. Auch wenn die Band ein Schild auf der Bühne hatte, wo draufstand „Bitte nicht füttern“, so wurden sie doch ständig mit kräftigem Beifall „gefüttert“. Sie boten ein großes Repertoire. Vom bayrischen Volksrock bis zu alten Schlagern hatten sie alles drauf und brachten das Festpublikum schnell in Hochstimmung.

Die gute Versorgung der Festgäste mit Getränken und gutem Essen, von der gebratenen Forelle, bis zum Schaschlik, wurde bis in den späten Abend, in hervorragender Weise von ehrenamtlichen Helfern organisiert.

Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst im Festzelt. Wie sehr dieser Gottesdienst den Lauterhofenern am Herzen lag, zeigte die Tatsache, dass das Festzelt sehr voll war.

Die Bühne war mit wunderschönen Blumenkörben geschmückt, zur Verfügung gestellt von Lauterhofens Obst- und Gartenbauverein; außerdem war ein kleiner Altar aufgebaut worden.

Domkaplan Johannes Arweck hielt die Festmesse ab und tauchte tief in die biblische Geschichte ein. Er sprach über die Wege der Erkenntnis jener, die Jesus folgen wollten und folgten. Geistliche Worte und gemeinsame Gebete wechselten sich ab mit den Darbietungen der Troubadours von Lauterhofen, die einen hervorragenden musikalischen Rahmen boten.

Die Troubadours sind ein Frauenchor, der begleitet wird von E-Piano, Gitarren, Saxophon, Querflöte und Percussion. Der Gottesdienst endete mit dem wunderschönen irischen Segenslied „Möge die Straße“.

„Grenzgängertreffen“ war dann ab 16.30 Uhr im Festzelt angesagt, das von Gerhard Springs moderiert wurde. Nach den Grußworten von Bürgermeister Ludwig Lang und dem Bürgermeister von Alfeld, Karl-Heinz Niebler, begann der Musiknachmittag mit der Schülerband Sixteen LA unter Leitung des Gemeindereferenten Peter Denk.

Es folgten eine Bläserklasse aus Alfeld unter Leitung von Robert Vogel, die bestimmt Lampenfieber hatte, da es ihr erster Bühnenauftritt war. Aber sie meisterte ihn mit Bravour.

Darauf folgte dann ein sensationeller Auftritt von Robert Vogel selbst und zwei weiteren Musikern, die auf selbstgebauten Holzblasinstrumenten spielten. Es klang, als musizierten sie auf riesigen Alphörnern, das war beachtlich. Und auch an diesem Tag kamen die Gäste auf ihre Kosten.

Kurz & knapp

  • Essen: Ob Schaschlik oder Forelle, ob Kuchen oder Torten – für jeden Geschmack war beim 43. Lauterhofener Volksfest etwas dabei.
  • Premiere: Eine Bläserklasse unter der Leitung von Robert Vogel absolvierte ihren ersten Auftritt und erhielt viel Beifall. Vogel selbst spielte mit zwei anderen Kollegen sensationell auf selbstgebastelten Holblasinstrumenten.

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