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Kultur

Burgfest in Lupburg trotzt dem Regen

Wegen des schlechten Wetters fiel die Veranstaltung in Lupburg am Samstag aus. Am Sonntag ging es dafür hoch her.
Von Günter Treiber

Schützenmeister Erhard Esche (l.) ehrte die ersten fünf der 36 Mannschaften mit einem Pokal. Foto: Günter Treiber
Schützenmeister Erhard Esche (l.) ehrte die ersten fünf der 36 Mannschaften mit einem Pokal. Foto: Günter Treiber

Lupburg.Obwohl das Burgfest in Lupburg am Samstag wegen des schlechten Wetters nicht stattfinden konnte, waren die die Veranstalter – der Burgverein Lupburg und der Schützenverein die Burgfalken – zufrieden. Der Start am Sonntag war zwar bei leichtem Nieselregen etwas zögerlich – aber dann kamen die Gäste zuhauf, so dass ab 16 Uhr kein freier Sitzplatz mehr zu finden war. Die Gastgeber mit ihren vielen Helfern ließen es an nichts fehlen.

Für tolle Stimmung sorgte das Duo „I und da Ander“ mit zünftiger Musik. Unter den Gästen war auch Bürgermeister Manfred Hauser, der es genoss, einmal nur Gast zu sein – ohne Auftrag. An den Speise- und Getränkeständen ging es ebenfalls hoch her und die Bedienungen waren flott unterwegs.

Bis zur großen Siegerehrung des Gemeinde-Pokalschießens und der Kür des neuen Bürger-Schützenkönigs, an dem sich 36 vierköpfige Mannschaften beteiligt hatten, konnten sich die Gäste am Bockstechen oder Blattlhammern beteiligen.

Eine ganz spezielle Disziplin

Das Blattlhammern ist eine Besonderheit des Lupburger Schützenvereins – denn hier wird gehämmert, nicht geschossen. Was dabei noch mit dem Schießsport zu zu hat, sind nur die Zehnerscheiben, wie man sie zum Luftgewehrschießen braucht. Deren zehn sind auf dem Streifen aufgereiht.

Dazu gibt es einen speziell gefertigten Hammer mit einer Spitze mit dem Durchmesser von Luftgewehr-Munition. Dann wird auf jede Scheibe mit dem Hammer geschlagen. Die Ringe werden dann ebenso gezählt wie beim Schießen. Auf jeden Fall war es eine schöne Gaudi, bei der man einen Geldpreis gewinnen konnte.

Ebenfalls Geldpreise gab es beim Bockstechen, das in Lupburg eine lange Tradition hat. Dabei werden die Augen verbunden und der Teilnehmer muss dirigiert von einem Partner auf den Bock zugehen und versuchen, mit der Lanze die Mitte zu treffen. Hier gilt der Abstand zur Scheibenmitte.

Geehrt wurde dann der neue Bürgerkönig Christian Wagner, der mit einem 206,1-Teiler den Wettbewerb anführt. Auf Platz zwei folgt Toni Eichenseher (224,3-Teiler, SVL-Radsportabteilung) und auf Rang drei Anna Hollweck (349,0, Ministranten Lupburg). Eine Sonderehrung erfuhr Maria Hoidn, die beim Gemeindepokalschießen das beste Blattl, nämlich einen 73,0-Teiler, auf die Scheibe zirkelte.

144 Schützen bei Pokalschießen

Mit einem Gesamtteiler von 766,8 setzte sich der Burgverein Lupburg mit den Schützen Max Plank, Peter Kurzendorfer, Gerold Krotter und Matthias Plank an die Spitze des Wettbewerbs, gefolgt von der Mannschaft Gatzhammer mit einem 805,2-Teiler, dem Wanderverein See (824,1-Teiler), der Bosselabteilung I (1093,5) und der Mannschaft Fritz Ehrensberger (1289).

Kurz & knapp: Wettbewerbe

Bockstechen: 1. Matthias Krotter (0,7 Zentimeter aus der Mitte), 2. Ludwig Prechtl (1,3 Zentimeter aus der Mitte), 3. Jakob Vögeler (1,9 Zentimeter aus der Mitte)

Blattlhammern: 1. Martina Wolf (94 Ringe), 2. Lisa Krotter (92 Ringe, fünf mal zehn Ringe), 3. Peter Kurzendorfer (92 Ringe, vier mal zehn Ringe)

Sonderehrung: Maria Hoidn

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