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Umzug

Farbenprächtiger Faschingszug in Lupburg

Elvis, Sherlock Holmes und neue Reporter waren im Landkreis Neumarkt unterwegs. Ein 99-Jähriger führte den Maschkererzug an.
Von Christiane Vatter-Wittl

Die Lupburger Faschingsmädels haben das Lupburger Ringlspiel neu erfunden und zeigten sich sehr farbenfroh mit ihrem Karussell. Foto: Vatter-Wittl
Die Lupburger Faschingsmädels haben das Lupburger Ringlspiel neu erfunden und zeigten sich sehr farbenfroh mit ihrem Karussell. Foto: Vatter-Wittl

Lupburg.Sehr bunt und sehr musikalisch ging es beim diesjährigen Maschkererzug in Lupburg zu. Viele Gruppen haben sich wieder allerhand einfallen lassen und teilweise in echter Handarbeit fantasievolle Kostüme und Faschingswägen gestaltet. Auch heuer war die Liebe zum Detail wieder besonders schön anzusehen in Lupburg.

Denn die Maschkerer dort machen keine halben Sachen, da stimmt einfach alles: Vom kleinsten Bommel bis hin zur mit Pfeifenputzern dekorierten Brille stimmt einfach alles. Vom Regenbogen auf dem Handwagen bis hin zur farbenfrohen Aufstellung des Spielmannszuges wird das Konzept der Gruppe bis ins kleinste Detail vorgeplant. Jede einzelne Gruppe bewies wieder einmal mehr viel Fantasie und Ideenreichtum.

In unserer Galerie finden Sie die schönsten Impressionen:

Der Lupburger Faschingszug

Ein Tanzbär für die Blasmusik

Aus Degerndorf kamen jede Menge Mexikaner, die Trumps Mauerpläne durchleuchteten. Auf Spurensuche hat sich auch Sherlock Holmes begeben und das war gut so, denn es trieben die Gangster der 20er Jahre ihr Unwesen in der Marktgemeinde. Man munkelt, dass auch sie sich der Prohibition verschrieben haben und zu späterer Stunde die Gastwirtschaften nach Alkohol durchsuchten. Sehr musikalisch ging es bei der Lupburger Blasmusik zu, die sogar einen eigenen Tanzbären dabei hatte. Für weitere kulturelle Höhepunkte in der Gemeinde wünschen sich die Frauen der Frauensportgruppe eine eigene Philharmonie, zur besseren Unterstützung ihres Anliegens hatten sie auch ihre eigene Klaviatur dabei. Eine gute Figur machten die Männer der AH in weißen Anzügen à la John Travolta.

Elvis war in Lupburg

Mit „Saturday Night Fever“ ließen sie den Lupburger Beatkeller aufleben. Mit Elvis wurden die Zuschauer ebenfalls auf eine musikalische Zeitreise mitgenommen. Elvis hatte gleich eine riesige Schar an Rockabilly-Bräuten dabei. Die Maschkerer aus Pöfersdorf und Rackendorf begeisterten in diesem Jahr als Zirkustruppe. Auf dem Weg nach oben zeigte sich die erste und zweite Mannschaft des SV Lupburg, die gerne abheben würden. Etwas weiter im Raumfahrtprogramm war da die ABL, die schon den Prototyp von Söders Rakete Bavaria One dabei hatten und bereit zum Abflug waren. Ein narrischer Haufen hat ganz viele fantastische Strichmännchen hervorgebracht.

Neue Reporter unterwegs

Große Konkurrenz bekommt bald das Neumarkter Tagblatt in Lupburg, denn mit der KLJB hat sich eine große Schar Nachwuchsreporter gefunden, die bei Wind und Wetter einsatzbereit sind. Die Tradition durfte aber auch nicht fehlen. Die Grafenschaft des Lupburger Maschkerervereins grüßte ihre Gäste vom Wagen aus. Jede Menge Bonbons schmissen die Maschkerer in die Menge. Auch die Garde des LMV durfte nicht fehlen, ebenso die traditionellen Flecklmanna.

99-Jähriger führte den Zug an

Auch die Jugendgarde und das Kinderprinzenpaar begeisterten die Gäste an der Straße. Hier fand man in diesem Jahr wohl auch die größte Altersspanne der Teilnehmer. Der jüngste Teilnehmer fuhr im Kinderwagen mit und war vier Monate alt. Der älteste Teilnehmer ist Gustl Riepl. Mit 99 Jahren führte er den Zug mit seinem orangenen Elektromobil an.

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