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Feuerwehr

Feuerwehr bei vier Einsätzen gefordert

Die Feuerwehr Degerndorf gehört zwar zu den kleinen Wehren – auf sie will und kann aber niemand verzichten.
Von Ludwig Walter

Die Feuerwehr ist im Notfall gefragt. Foto: David Ebener, dpa
Die Feuerwehr ist im Notfall gefragt. Foto: David Ebener, dpa

Lupburg.Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Degerndorf, die im eigenen FFW-Haus stattfand, eröffnete VorsitzendertzVorstand Thomas Pretzl mit der Begrüßung der Anwesenden, allen voran 1. Bürgermeister Manfred Hauser mit einigen Markträten und KBI Christian Schmid.

Nach einem Todesfall im abgelaufenen Vereinsjahr hat die Degerndorfer Wehr aktuell 103 Mitglieder. Kommandant Georg Weidinger ging in seinem Tätigkeitsbericht auf das allgemeine Vereinsgeschehen und die Aktivitäten im aktiven Bereich ein. Die aktuelle Stärke beträgt bei einem Neuzugang jetzt 22 Aktive, davon 18 männliche und vier weibliche. Die Aktiven waren bei vier Einätzen im abwehrenden Brandschutz (Flächenbrand) und bei technischer Hilfeleistung (Gasarlarm, Ausleuchtung) gefordert. Bei den neun Übungen/Schulungen waren durchschnittlich sieben Aktive anwesend. Zusätzlich standen verschiedene gemeinsame mit den Wehren aus dem Gemeindebereich sowie aus dem Bezirk 2 und Funkübungen auf dem Terminplan. Aus dem Vereinsgeschehen sind noch in Erinnerung die Teilnahmen am Lupburger Maschkererzug, am Starkbierfest der Wehren des Gemeindebereichs in See, an der Fortbildungsfahrt der Wehren zur Flughafenwehr in München, an etlichen Vereinsfesten in der engeren Umgebung, an kirchlichen Festen sowie die Ausrichtung des Pfingstfestes zusammen mit dem OGV.

Rückblick auf erfolgreiches Jahr

Auf ein besonders erfolgreiches Jahr konnte Jugendwart Christoph Göpfert zurückblicken. Die Jugendgruppe der Degerndorfer Wehr verfügt nach einem Neuzugang derzeit über acht Jugendliche. Zusammen mit der Lupburger Jugendgruppe wurden 26 Übungen absolviert und drei Nachwuchskräfte nahmen mit Erfolg an einem Wissenstest teil. Im laufenden Jahr sind bisher 21 gemeinsame Übungen geplant. Weiter stehen die Teilnahmen an der Aktion „Rama dama“, am Wissenstest und an den üblichen Vereinsfesten an.

Bürgermeister Manfred Hauser entbot die Grüße der gesamten Marktgemeinde. Mit ihren vielfältigen Einsätzen in allen Bereichen des täglichen Lebens (neben dem Brandschutz und technische Hilfeleistungen auch das Gesellschaftliche wie das Pfingstfest usw.) ist die Degerndorfer Wehr ein lebendiges Beispiel dafür, dass auch die kleinen Wehren unentgeltlich für ein geordnetes und sicheres Zusammenleben sind. Der Dank aller Mitmenschen gilt deshalb allen Verantwortlichen und Aktiven für ihre Bereitschaft, rund um die Uhr zur Abwehr aller möglichen Gefahren da zu sein und zu helfen. Der Marktgemeinderat werde die Vorgaben aus dem Feuerwehrbedarfsplan umsetzen

Wehr ist auf gutem Weg

KBI Christian Schmid stellte in seinen Grußworten fest, dass sich die Degerndorfer Wehr auf einem guten Weg befindet und hob besonders die erfolgreiche Jugendarbeit hervor. Er betonte auch, dass die Wehren in der Größe von Degerndorf wichtig seien.

Für die anstehende Sanierung des Dorfstadels, für die der OGV federführend ist, baten sie um freiwillige Helfer, ebenso für das kommende Pfingstfest. Kathrin Walter wurde zur Frauenbeauftragten bestellt. (pwa)

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