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Wirtschaft

Firma Fit in Lupburg baut Montagehalle

Eine Bauschuttanlage überschreitet die Immissionsrichtwerte geringfügig. Die Räte stimmten zu, äußerten aber Bedenken.
Von Ludwig Walter

Blick von außen auf die Firma Fit in Lupburg. Archivfoto: Tost
Blick von außen auf die Firma Fit in Lupburg. Archivfoto: Tost

Lupburg.Der Marktrat hat in seiner jüngsten Sitzung den Bauantrag der Firma FIT gebilligt. Sie will eine Montagehalle bauen. Der Bebauungsplan sieht zehn Meter vor, die Firma will aber zwölf Meter hoch bauen. Dennoch stimmten die Räte zu.

Zum Antrag der Firma Meier Bau GmbH auf Errichtung einer Bauschuttrecyclinganlage erläuterte Bürgermeister Hauser: Die Firma Meier Bau GmbH habe beim Landratsamt einen Antrag auf den Betrieb einer Anlage gestellt.

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  • Stellungnahme:

    Der Bebauungsplan „GE Bairing Erweiterung III“ war zur Abgabe einer Stellungnahme an die Träger öffentlicher Belange versandt worden.

Die Verwaltung stellte hierzu nach Rücksprache mit dem Landratsamt, Helga Huber; fest, dass es sich bei der Errichtung und dem Betrieb der Bauschuttrecyclinganlage um eine geringfügige Erweiterung des bereits bestehenden Gewerbebetriebs handelt und nur eine untergeordnete Stellung einnimmt. Einer Genehmigung stünde daher grundsätzlich nichts entgegen. Die zulässigen Immissionsrichtwerte werden nur geringfügig überschritten.

Zum Abschluss der Debatte erteilte das Ratsgremium einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

Als Träger öffentlicher Belange erhoben die Ratsmitglieder Bedenken gegen das Vorhaben, da aufgrund der Überschreitung der zulässigen Immissionsrichtwerte im Anschluss an die Wohnbebauung am Ortsrand von Lupburg mit Beeinträchtigungen zu rechnen ist.

Geld für Vereine mit Jugend

Zur Verteilung der Jugendfördermittel erläuterte Bürgermeister Hauser. Im Haushaltsplan 2019 der Marktgemeinde sind 3000 Euro als Jugendfördermittel ausgewiesen. Davon erhalten alle Vereine mit mehr als zehn aktiven Jugendlichen (bis 27 Jahre) einen Sockelbetrag von 250 Euro und zusätzlich einen anteiligen Betrag, abhängig von der Anzahl der jeweiligen Jugendlichen, die von den Vereinen gemeldet wurden. Aufgrund dieser Vergaberegelung werden die Fördermittel auf Beschluss des Marktgemeinderats verteilt: Spielmannszug Markt Lupburg: 15 Jugendliche, er bekommt 315,94 Euro; Schützenverein „Burgfalken“: 40 Jugendliche , er bekommt 425,82 Euro;

KLJB: 38 Jugendliche, sie bekommt 417,03 Euro; Sportverein: 362 Jugendliche er bekommt 1841,21 Euro.

Für die Beschaffung von digitalen Pager (Alarmierung) für die Freiwillige Feuerwehr Lupburg erläuterte das Gemeindeoberhaupt folgendes:

Laut Schreiben des Bayerischen Innenministeriums sollen in einem ersten Schritt zur Umsetzung der digitalen Alarmierung der Bedarf von jeweils fünf bis sechs Rettungsdienstbereichen gemeinsam ausgeschrieben werden. Die Beschaffung wird entsprechend dem Sonderförderprogramm „Förderung der Endgeräte des digitalen BOS-Funks in Bayern“ gefördert.

Günstige Sammelbestellung

Bei einer Sammelbestellung beträgt der günstigste Preis bei 750 Euro/Stück netto abzüglich der Fördermittel von rund 80 Prozent. Laut Auskunft des Kommandanten der FFW Lupburg werden für diese sowie die mit ausrückenden Kameraden der FFW Degerndorf 20 Pager benötigt. Nach ausführlicher Beratung beschloss der Marktgemeinderat: Der Markt Lupburg nimmt am zentralen Ausschreibungsverfahren teil und meldet die verbindliche Abnahme von 20 Pagern sowie zusätzlich 20 Pager auf Option an.

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