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Lupburg

„Flecklmann-Gewand“ überziehen

Die Verantwortlichen des Maschkerervereins LMV und der Marktgemeinde machen sich Sorgen um das „Flecklmann-Laufen“.
Von Ludwig Walter

Drei Lupburger Fleckmanna laufen am Faschingssonntag nach dem Maschkererzug los. Foto: pwa
Drei Lupburger Fleckmanna laufen am Faschingssonntag nach dem Maschkererzug los. Foto: pwa

Lupburg.Der Brauch hat seinen Ursprung im Mittelalter und in den Zeiten, in denen auch in den Landstrichen der heutigen Oberpfalz die Pest wütete. Die mit einer hölzernen Maske verdeckten „Flecklmanna“ sollten böse Geister vertreiben und neue Zeiten ankündigen. Eine Hauptrolle spielten die Kinder, die die „Flecklömanna“ verspotteten und von diesen gejagt und mit Goißl-Schlägen „bestraft“ wurden. Dieser Brauch wurde bis in die jüngere Zeit an den drei Fastnachttagen gepflegt, und immer wieder erklangen dabei Neck-Lieder.

Die LMV-Führungskräfte bitten darum, die Kinder zum „Flecklaufen“ zu animieren. Jeder junge Mann ab dem 16. Lebensjahr kann sich das „Flecklmann-Gewand“ überziehen und seinen Beitrag zum Erhalt dieses Brauches beitragen. Das „Flecklaufen“ beginnt am Faschingssonntag nach dem Maschkererzug und wird am Rosenmontag und am Faschingsdienstag nachmittags fortgesetzt. Nähere Auskünfte erteilt LMV-Obermarktgraf Michael Meier. (pwa)

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