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Soziales

Hier treffen sich Lupburgs Senioren

Vor 25 Jahren wurden die gemeinsamen Nachmittage in Lupburg ins Leben gerufen. Ursula Keßler ist die Frau der ersten Stunde.
Von Ludwig Walter

Manfred Hauser ehrt Ursula Keßler, assistiert von Josefine Eichenseher und Lydia Menner.
Manfred Hauser ehrt Ursula Keßler, assistiert von Josefine Eichenseher und Lydia Menner.

Lupburg.25 Jahre Seniorennachmittag in Lupburg: Dieses Jubiläum war der Anlass für einen besonderen „Faschings“-Nachmittag, der im Pfarrheim gefeiert wurde. Ursula Keßler eröffnete als Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde den Nachmittag. Zur Einstimmung auf den gemütlich-lustigen Nachmittag, bei dem Alfred Koller mit Liedern und G`stanzln für die musikalische Unterhaltung sorgte, bot die SVL-Jugendgarde unter der Leitung von Marion Endler und Gabi Fuchsgruber einen Einblick in ihre Tanzkünste und begeisterte die „älteren Herrschaften“ mit ihren erfrischenden Tänzen. Sie wurden mit einem rauschenden Beifall belohnt.

Bürgermeister Manfred Hauser erinnerte zunächst an die Entstehung der Seniorennachmittage. Ihr Ursprung liegt im Geschehen vor 25 Jahren, als bei den vielen Aktivitäten zur Dorferneuerung der Ruf nach „Nicht einsam, sondern gemeinsam“ für die älteren Mitbürger aufkam.

In den ersten Jahren fanden die gemütlichen Zusammenkünfte im ehemaligen Schulhaus an der Parsberger Straße statt. Seit der Fertigstellung des Pfarrheims werden sie im Pfarrsaal abgehalten. Das Betreuerteam, das zwischenzeitlich aus Ursula Keßler, Josefine Eichenseher und Lydia Menner besteht, kümmert sich nicht nur um die gemütlichen Nachmittage im Pfarrheim, sondern organisiert auch Vorträge aller Art und zu den verschiedensten Themen, Tagesausflüge in die nähere und weitere Umgebung, gemeinsame Wanderungen und dergleichen.

Angebot hat sich bewährt

Hierzu stellte das Gemeindeoberhaupt fest, dass sich die Seniorennachmittage als Einrichtung und als Angebot für gemeinsame Stunden für die älteren Mitbürger bestens bewährt haben. Die Marktgemeinde keine Altersgrenze festgelegt. „Jeder ist so alt, beziehungsweise so jung, wie er sich fühlt“, stellte der Bürgermeister fest. Nicht das kalendarische, sondern das biologische Lebensalter spiele die entscheidende Rolle. „Somit sind alle Mitmenschen, die sich zu diesem Kreis hingezogen fühlen, herzlich willkommen“, betonte Hauser. Nach weiteren Gedanken zum Lebensalter mit dem unverzichtbaren Erfahrungsschatz der Älteren wies der Bürgermeister darauf hin, dass eine Einrichtung wie der Seniorennachmittag nur eine so lange existieren könne, wenn sich Menschen einbringen, anpacken und Verantwortung übernehmen.

In diesem Fall ist es Ursula Keßler, die ehrenamtlich seit 25 Jahren als Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde tätig ist und die Seniorennachmittage leitet. „Die Marktgemeinde dankt für die langjährige verdienstvolle Tätigkeit, für die Zeit, die du den anderen, die du den Nächsten schenkst. Du bist für uns alle ein großes Vorbild“, stellte Hauser fest. 25 Jahre sei Keßler für andere Menschen da gewesen, als Ansprechpartnerin, Unterstützerin oder Ratgeberin. Mit diesen Worten gratulierte der Bürgermeister der Geehrten und überreichte ein Jubiläumspräsent.

Im gemütlichen Teil strapazierten Frauenbund-Mitglieder mit Sketchen und Einaktern die Lachmuskeln der Anwesenden und ließen die gemeinsamen Stunden wie im Flug vergehen.

Weitere Infos zu den Nachmittagen

  • Einsatz:

    Ursula Keßler und Elisabeth Reisinger erklärten sich vor 25 Jahren bereit, einmal im Monat an einem Nachmittag die Betreuung bzw. den Service bei den Zusammenkünften zu übernehmen.

  • Unterstützung:

    Sie wurden von Anfang an von Marianne Stiegler, Fanny Walter und Resi Walter vom Frauenbund unterstützt.

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