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Einstimmung

Lichterzauber auf der Burg

Am Wochenende fand in Lupburg der Weihnachtsmarkt statt. Die Fanfarenbläser sorgten für Gänsehautmomente.
Von Christiane Vatter-Wittl

Vor der Krippe auf der Burg eröffneten Bürgermeister Manfred Hauser, Pfarrer Christian Rakete und die Fanfarenspieler des Spielmannszuges den Weihnachtsmarkt in Lupburg. Foto: Christiane Vatter-Wittl
Vor der Krippe auf der Burg eröffneten Bürgermeister Manfred Hauser, Pfarrer Christian Rakete und die Fanfarenspieler des Spielmannszuges den Weihnachtsmarkt in Lupburg. Foto: Christiane Vatter-Wittl

Lupburg.Eines der schönsten Dinge in der Adventszeit sind die strahlenden Lichter, die die Abende in der Vorweihnachtszeit erhellen und aus vielen Ecken der Gemeinden funkeln. Hoch über der Gemeinde Lupburg thront die Burg und erstrahlte am Wochenende in einem ganz besonderen Lichterglanz. Bereits von weitem ist die Beleuchtung zu erkennen.

Strebte man am Wochenende einen Besuch auf der Burg an, so empfing den Besucher zunächst der zauberhafte Lichterglanz. Gepaart mit dem Duft von gebrannten Mandeln und Glühweinaroma wurde man nach dem Aufstieg gleich belohnt und sofort in den Zauber des Weihnachtsmarktes hineingezogen. Andreas Schmid und das Budenwichtelteam haben es geschafft, in kürzester Zeit, die Buden aufzustellen und den Markt zu organisieren. Auch die Ständebetreiber hatten im Vorfeld allerhand zu tun. So mussten die Betreiber der Essensstände allerlei herrichten und besorgen. Auch die handwerklich begabten und kreativen Standbetreiber arbeiteten seit Wochen an ihrer Waren. Kreative, getöpferte Deko und solche aus Holz machten einem die Auswahl schwer, vor allem wenn man weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt.

Mehr als 300 Paar Socken

Viel Arbeit haben sich auch die Frauen des Frauenbundes gemacht. Sie haben das ganze Jahr über Socken gestrickt, um sie auf dem Markt anbieten zu können. Mehr als 300 Paar waren es wohl, die die Damen zusammen gestrickt haben. Für Babys, kleine und große Füße, Mann und Frau, war alles dabei, so dass jeder Liebhaber von handgestrickten Socken fündig wurde.

Auch die Ministranten der Pfarrei waren aktiv. Sie hatten sich im Vorfeld beim Bäcker getroffen, um leckere Plätzchen zu backen. Butterplätzchen, Lebkuchen, Spritzgebäck und allerlei anderes leckeres Gebäck fand seinen Weg in die Tüten, die man bei ihnen erwerben konnte. Ganz geschäftstüchtig mischten sich die Kinder unter die Marktbesucher und brachten ihre Plätzchen an. Wie lecker diese sind, hat sich aber bereits rumgesprochen, denn viele sicherten sich gleich ein oder zwei Päckchen. Auch etliche andere Lupburger Vereine, wie die KLJB, der Sportverein oder der Schützenverein, engagierten sich.

Weihnachtlichen Flair aus Afrika brachte der Förderverein für Musik und Kultur in Uganda mit auf den Markt. Mit dem Kauf handgemachten Waren aus Uganda konnte man Gutes tun, denn mit dem Erlös werden musik- und kulturfördernde Projekte in Uganda unterstützt. Besonders stolz auf den wieder einmal gelungenen Weihnachtsmarkt war Bürgermeister Manfred Hauser, der den Markt am Samstag feierlich eröffnete. Ihm zur Seite standen Pfarrer Christian Rakete und die Fanfarenspieler des Spielmannszuges Lupburg.

Nikolaus schaute vorbei

Jedes Jahr wieder sorgen die Fanfarenbläser für einen Gänsehautmoment, wenn die ersten Klänge durch den Burghof klingen. Hauser hieß alle Besucher willkommen und bewunderte die Lichterpracht, durch die sie am Wochenende erhellt wurde. Vor allem freute er sich, dass sie auch in den Farben Lupburgs erstrahlte. Er lobte zudem das vielseitige Begleitprogramm. Am Sonntagnachmittag kam der Nikolaus und begeisterte Groß und Klein.

Auch Pfarrer Christian Rakete freute sich über den Weihnachtsmarkt, stimme er doch richtig auf die Geburt Jesu ein. Zusammen mit dem Patrozinium der Kirche St. Barbara am Sonntag könne man doppelt feiern, so der Pfarrer. So blieb den Besuchern des Weihnachtsmarktes schließlich nur noch nette Gespräche zu führen, schön einzukaufen, den Ausblick vom Burgfried aus zu bewundern und einfach nur zu genießen.

Musik und Gesang

  • Singen:

    Ein gern angestrebter Treffpunkt ist jedes Jahr wieder der Musikantentreff im Schützensaal zum gemeinsamen Singen und Musizieren.

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