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Jahresrückblick 2018

Lupburg zwischen Denkmal und Internet

2018 wurde viel für die Aufwertung der historischen Burg getan. Aber auch beim Breitbandausbau hat der Markt die Nase vorn.

Zahlreiche Ehrengäste waren zur offiziellen Einweihung gekommen. Foto: Tost
Zahlreiche Ehrengäste waren zur offiziellen Einweihung gekommen. Foto: Tost

Lupburg.Ein dickes Lob für den Wiederaufbau der Burg gibt es bei der Einweihung der sanierten Burgmauer und des neugestalteten Burgvorplatzes. Bayerns oberster Denkmalpfleger, Professor Mathias Pfeil, stellt fest, dass die Burg wieder der glanzvolle Mittelpunkt des Marktes und darüber hinaus auch mit Leben erfüllt sei. „Lupburg existiert seit dem Jahr 960 – und so schön wie jetzt war Lupburg noch nie“, sagt Staatsminister Albert Füracker in seinem Grußwort.

Bürger standen hinter dem Projekt

Die Sanierung der Burg sei nur dadurch möglich geworden, dass die Lupburger es wollten und dahinterstanden. „Der Markt hat allen Grund, auf das Engagement seiner Bürger stolz zu sein.“ Von einer „geschichtsträchtigen Stunde“ für Lupburg spricht Landrat Willibald Gailler. „Mit der gelungenen Restaurierung haben wir ein Stück der Geschichte unserer Gemeinde zurückgewonnen“, betonte Bürgermeister Manfred Hauser.

Der hatte für die Instandsetzung der Brücke bei Eggenthal stellvertretend für den Markt Lupburg einige Wochen zuvor in München aus den Händen der Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Marion Kiechle, die Denkmalschutzmedaille erhalten. Nach der Zerstörung der Brücke durch Hochwasser im Jahr 2012 war zunächst ein Neubau geplant gewesen. Doch ein Ortstermin mit dem Landesamt für Denkmalpflege brachte die Erkenntnis, dass die Bogenbrücke wohl im Mittelalter oder der frühen Neuzeit entstanden war.

Lupburg Jahresrückblick

Die Kenntnis über das tatsächliche Alter der Brücke und damit ihre architektur- und verkehrsgeschichtliche Bedeutung führte zu einer geänderten Zielsetzung: Statt Abbruch und Neubau regten die Denkmalbehörden eine Instandsetzung an. Die Gemeinde griff den Vorschlag auf. Die Federführung lag zunächst bei dem inzwischen verstorbenen Bürgermeister Alfred Meier. In dessen Nachfolge übernahm später der heutige Bürgermeister, Manfred Hauser. Die Zusammenarbeit zwischen dem Markt und den Denkmalbehörden führte dazu, dass die Brücke, die den Markt Lupburg mit dem Ortsteil Eggenthal verbindet, wieder voll verkehrstauglich ist.

38 Bauplätze erschlossen

In Richtung Zukunft gerichtet ist in der Marktgemeinde nicht nur die Erschließung des Neubaugebiets „Hofäcker“, das Platz für 38 Häuser bietet, sondern auch der Breitbandausbau. Schon im Frühjahr gibt es im gesamten Gemeindegebiet keine weißen Flecken mehr und alle Haushalte haben die Möglichkeit eines schnellen Internetzugangs. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 835 000 Euro und der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei knapp 336 000 Euro.

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