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Politik

Markt nimmt Defizit in Kauf

Lupburg muss für den Weihnachtsmarkt fast 2200 Euro draufzahlen. Bürgermeister Hauser ist es das wert.
Von Ludwig Walter

Der Weihnachtsmarkt findet auf der Burg statt. Foto: Christiane Vatter-Wittl
Der Weihnachtsmarkt findet auf der Burg statt. Foto: Christiane Vatter-Wittl

Lupburg.Zum Auftakt der März-Sitzung des Marktgemeinderats gab „Budnwichtl“ Andreas Schmid als Vertreter des Touristikverbandes Parsberg-Lupburg einen detaillieren Rückblick auf die Abwicklung des Weihnachtsmarkts.

Auf die zahlreichen Besucher, die dem Wind und Regen trotzten, warteten sieben Buden mit allerlei kulinarischen Angeboten und sechs Handwerksbuden mit Geschenkideen. Der finanzielle Abschluss erbrachte 867 Euro an Einnahmen und 3057 Euro Ausgaben. Das ergibt ein Defizit von 2189 Euro für die Gemeindekasse.

Andreas Schmid dankte im Namen des Touristikverbandes für die sehr gute Zusammenarbeit und das uneingeschränkte Vertrauen, mit dem das Weihnachtsfest als Teil des Gesamtprojekts „Burgweihnachten Parsberg-Lupburg“ problemlos abgewickelt werden konnte. Bürgermeister Manfred Hauser dankte im Namen der gesamten Marktgemeinde allen Mitwirkenden, die dazu beigetragen haben, den Weihnachtsmarkt trotz der äußeren widrigen Umstände zu einem Fest der inneren Einkehr mit der Freude auf das kommende Weihnachtsfest werden zu lassen. Das finanzielle Defizit übernimmt selbstverständlich die Gemeindekasse, denn der Weihnachtsmarkt ist ein äußerst wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens und Zusammenseins innerhalb der Marktgemeinde und trägt den Namen „Lupburg“ weit in die Region hinaus.

Zu den Bauanträgen von Christian Wagner, Seibertshofen, auf Errichtung einer Lagerhalle mit einer Werkstatt am Ortrand von Seibertshofen sowie dem Bauantrag der Firma Hans Forster GmbH, Degerndorf, auf die Errichtung eines Zwischenlagers für Erdaushub und einer Steinbrechanlage in Degerndorf im „GE Bauring“ (keine Deponie) erteilte das Ratsgremium das gemeindliche Einvernehmen.

Zur Ausübung des Erschließungsbeitragsrechts erläuterte Bürgermeister Hauser, dass die Erschließung des Gewerbegebietes „Bairing II“ ( FIT AG) allein über die Straße „Am Grohberg“ erfolgt. Diese Straße wurde von der FIT AG auf eigene Kosten selbst hergestellt. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens wurde durch den Landkreis Neumarkt der Bau einer Abbiegespur vorgegeben.

Nach einem Urteil der Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (BaysVGH) sind die hierfür entstandenen Kosten Teil der Erschließungskosten und müssen auf die erschlossenen und beitragspflichtigen Grundstücke umgelegt werden, in diesem Falle auf das Grundstück der FIT AG. Nach eingehender Beratung beschloss das Ratsgremium: Die Abbiegespur „Am Grohberg“ ist als Erschließungsanlage festzulegen und mit 90 Prozent auf die erschlossenen und beitragspflichtigen Grundstücke umzulegen.

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