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Marktrat will kleine Parzellen

In Lupburg wird der Bebauungsplan „An der Ullabreite – Erweiterung II“ aufgestellt. Das Gelände ist noch ein Außenbereich.
Von Ludwig Walter

Das Baugebiet „An der Ullabreite“ in Lupburg  Foto: Ludwig Walter
Das Baugebiet „An der Ullabreite“ in Lupburg Foto: Ludwig Walter

Lupburg.In seiner Juli-Sitzung befasste sich der Marktgemeinderat mit der Aufstellung des Bebauungsplans „An der Ullabreite – Erweiterung II“. Es handelt sich dabei um den sogenannten „Ziegleracker“ an der Straße nach Seibertshofen, der im unbeplanten Zustand als Außenbereich bewertet ist und rechtlich so nicht bebaut werden darf.

Mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes wird die rechtliche Bebaubarkeit in die Wege geleitet. Hinzu kommt, dass nach neuester Rechtsprechung die bisher bestehende Straße „Am Ullersteig“ bis Ende des Jahres 2021 endgültig fertiggestellt sein muss, damit die entstandenen Herstellungskosten auf die erschlossenen und beitragspflichtigen Grundstücke umgelegt werden können. Bürgermeister Manfred Hauser und Architekt Alois Iberl erläuterten die vorgelegten drei Varianten und favorisierten den 3. Entwurf, der eine verdichtete Bebauung mit kleineren Grundstücken und fast ausschließlich Einzelhäusern vorsieht.

Bebauungsplan aufgestellt

Nach eingehender Beratung beschloss das Ratsgremium einstimmig die Aufstellung des Bebauungsplans „An der Ullabreite – Erweiterung II“ für ein allgemeines Wohngebiet auf den Grundstücken Fl.Nr. 168, 168/1, 175 und 178/2, Gemarkung Lupburg, nach Maßgabe des vorgelegten dritten Entwurfs.

Das Ingenieurbüro Alois Iberl legte den Bebauungsplan-Entwurf für das Gewerbegebiet „Bairing – Erweiterung III“ vor. Architekt Alois Iberl erläuterte die Einzelheiten für eine mögliche Bebauung. Nach der Klärung einiger Fragen billigte das Ratsgremium einstimmig den Inhalt des Bebauungsplan-Entwurfs „Bairing – Erweiterung III“ und ermächtigte die Verwaltung, das entsprechende Auslegungserfahren durchzuführen.

Für den weiteren Betrieb der derzeit stillgelegten Erdaushubdeponie der Marktgemeinde hat die Verwaltung bei der Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamts Neumarkt die Errichtung eines Zwischenlagerplatzes auf den Grundstücken Fl.Nr. 551 und 1565, Gemarkung Degerndorf, beantragt.

Zwischenlager beantragt

Bürgermeister Manfred Hauser erläuterte die Einzelheiten und wies darauf hin, dass die Bauherrn aus dem Baugebiet „Hofäcker“ bereits Nutznießer dieses Antrags seien. Nähere Einzelheiten müssen noch geklärt werden. Der Marktrat zeigte sich erfreut über diese neue Entwicklung in Sachen Erdaushubdeponie und erteilte einstimmig das Einvernehmen zum Antrag für ein Erdaushub-Zwischenlager.

Hauser gab den Abschluss der Jahresrechnung 2018 mit folgenden Zahlen bekannt: Verwaltungshaushalt 4,3 Millionen Euro; Vermögenshaushalt 5,6 Millionen Euro; Gesamt 9, 9 Millionen Euro. Hierzu bemerkte das Gemeindeoberhaupt, dass dies das bisher größte Haushaltsvolumen in der Geschichte der Marktgemeinde sei.

Kurz & knapp

Projekt: Für den Ausbau bzw. die Sanierung der Ortsstraße „Reiselbergweg“ wurden bei einer beschränkten Ausschreibung sieben Firmen beteiligt.

Angebot: Zur Angebotseröffnung wurden vier Angebote eingereicht. Von diesen Firmen hat die Firma Prem Straßenbau GmbH ind Kelheim mit 310 500 Euro das günstigste Angebot abgegeben. Sie erhielt den Zuschlag. (pwa)

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