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Freizeit

Negative Entwicklung bei den Wanderern

Die Versammlung zeigte, dass immer mehr Vereine keine Wandertage anbieten, auch der Verein aus See will sich ausklinken.
Von Ludwig Walter

Die Geehrten des Wandervereins mit Vorsitzendem Johann Pöppel und Bürgermeister Manfred Hauser präsentieren ihre Ehrenurkunden. Foto: Ludwig Walter
Die Geehrten des Wandervereins mit Vorsitzendem Johann Pöppel und Bürgermeister Manfred Hauser präsentieren ihre Ehrenurkunden. Foto: Ludwig Walter

Lupburg.Bei der Jahresversammlung des Wanderverein See u. Umgebung kündigte Vorsitzender Johann Pöppel, dass bei den Neuwahlen, die im September stattfinden werden, dass er und seine Frau Jana nicht mehr kandidieren werden.

Pöppel begrüßte Bürgermeister Manfred Hauser und die Ehrenmitglieder. Der Wanderverein hat nach einem Todesfall aktuell 190 Mitglieder und fünf Ehrenmitglieder. Der Höhe- und Mittelpunkt des Vereinsjahr waren zweifelsohne die 41. Internationalen Wandertage im Juni. Der Erfolg wurde auf dem Bolzplatz mit einem Helferfest bei Gegrillten und Getränken aller Art gebührend gefeiert. Die aktiven Wanderer nahmen an 43 auswärtigen Wanderungen teil, darunter drei mit Busfahrten. Zwei Mannschaften vertraten erfolgreich die Wanderer beim Gemeindepokalschießen der „Burgfalken“ Lupburg und 32 Radler des WV belegten Platz zwei bei der Vereinswertung beim Jura-Rad-Marathon in Lupburg. Die Mitarbeit bei den Vorbereitungen und der Ausrichtung des Kirchplatzfestes war eine Selbstverständlichkeit. Ein Kameradschaftsabend im Gasthaus Wagner in Seibertshofen, eine Weihnachtsfeier im Gasthaus Kinskofer in Willenhofen und eine Drei-Königswanderung nach Hardt rundeten die gesellschaftlichen Aktivitäten ab.

Seinen Bericht beendete Johann Pöppel mit folgendem Hinweis: Bei der Bezirksversammlung in Pressath, an der 32 Wandervereine von insgesamt 36 teilnahmen, zeigte sich die derzeit negative Entwicklung in der Wanderbewegung: Der Wanderverein Hohenschambach hat seine Mitgliedschaft im IVV gekündigt, Zeitlarn und Grafenwöhr halten heuer keine Wandertage und die eigene Vorstandschaft hat beschlossen, für das Jahr 2020 keinen Terminmeldebogen abzugeben.

Im Kassenbericht erläuterte Jana Pöppel die Einnahmen und Ausgaben in der Vereinskasse, die einen zufriedenstellenden Kassenstand aufweist. Die Kassenprüfer Franz Gabler und Franz Stieglmeier bescheinigten eine übersichtliche und einwandfreie Kassenführung. Die von ihnen vorgeschlagene Entlastung wurde einstimmig erteilt.

Bürgermeister Manfred Hauser dankte allen Mitgliedern des Wandervereins für ihren Einsatz auf den verschiedenen Ebenen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der Zusammenhalt gehöre zu den Dingen, die das Leben bei uns lebenswert machen, im Gegensatz zur Individualität in den Städten, in denen sich teilweise nicht einmal die Nachbarn kennen.

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