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Jahresrückblick

Straßensanierung in Lupburg im Blick

Der Markt ist mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden. In einem Projekttag will sich der Marktrat mit Sanierungen beschäftigen.
Von Ludwig Walter

Bürgermeister Manfred Hauser an seinem Schreibtisch.Foto: Ludwig Walter
Bürgermeister Manfred Hauser an seinem Schreibtisch.Foto: Ludwig Walter

Lupburg.Zum Wechsel der Jahre 2018 auf 2019 blickt Bürgermeister Manfred Hauser zufrieden auf 2018 zurück und erwartungsvoll auf 2019. Im zurückliegenden Jahr wurden mehrere Projekte abgeschlossen. Dazu gehören die Sanierung des Grundschulgebäudes. Die Gemeinde investierte nach Abzug der Fördermittel 272000 Euro. Auch der Umbau der Kindertagesstätte in See zeige, dass die Gemeinde viel in die Kinderbetreuung investiere, hierfür waren es 358775 Euro Eigenanteil.

Als eine der ersten Gemeinden in Bayern wurde Lupburg an das „schnelle“ Internet mit mindestens 30 Mbit angeschlossen. Nachdem im Erschließungsgebiet II alle Haushalte an das Glasfaserkabel angeschlossen wurden, erfolgte der Ausbau im Erschließungsgebiet I überwiegend über Kupferkabel. Derzeit werden Planungen erstellt, wie auch diese Haushalte an das Glasfaserkabel angeschlossen werden können.

Hintergrund

  • Gewerbeflächen:

    Der Markt Lupburg hat neben dem neuen allgemeinen Wohngebiet „Hofäcker“ (38 Parzellen) mit den Gewerbegebieten „Eichenbühl I“, „Eichenbühl II“, „Bairing I“ und „Bairing II“ insgesamt 173000 Quadratmeter Gewerbeflächen ausgewiesen.

  • Erwerb:

    Es wurden 52 000 Quadratmeter Gewerbefläche (Bairing) und ein weiteres Grundstück erworben.

Um Technologie geht es auch auf dem Technologie-Campus Parsberg-Lupburg, der seit März 2018 gebaut wird. Hierzu erklärte Hauser, er sei zuversichtlich, dass heimische Firmen durch diesen gestärkt werden und sich weitere Firmen ansiedeln werden und qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Schwer im Magen des Bürgermeisters und des Ratsgremiums liegen die Sanierung der bisherigen und eine mögliche Erweiterung der Erdaushubdeponie Degerndorf. Diese ist nach Rücksprache mit dem Landratsamt Neumarkt vorübergehend geschlossen, da aufgrund verschiedener Umstände ein Gefahrenpotential nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Für die bisher ins Auge gefasste Sanierung wären ca. 9000 Tonnen Lehm erforderlich, der in dieser großen Menge im Gemeindegebiet nicht vorhanden ist und daher zugekauft werden müsste.

Erweiterung wird geplant

Ein Ingenieurbüro ist beauftragt, ein neues Konzept für eine kostengünstige Erweiterung zu erarbeiten. In enger Abstimmung mit dem Landratsamt wird derzeit an einer Übergangslösung gearbeitet, damit der Ablageplatz schnellstmöglich wieder benutzt werden kann. Immerhin stehen insgesamt mehr als zwei Millionen Euro zur Debatte. Für das bestehende Regenüberlaufbecken, das das gesamte Oberflächenwasser aus dem Lupburg-Haider-Bereich aufnimmt, steht die Verlängerung der wasserrechtlichen Erlaubnis an. Eine Erweiterung ist notwendig. Die benötigte Grundstücksflächen sind vom Markt bereits angekauft. Im neuen Baugebiet „Hofäcker“ sind die Erschließungsmaßnahmen abgeschlossen und die Vermessung der 38 Parzellen beantragt. Beim Gehweg Lupburg-Parsberg werden in den kommenden Wochen die Restarbeiten vorgenommen, so dass dieser anschließend in seiner gesamten Länge für den Fuß- und Radwegverkehr freigegeben werden kann. Zum baulichen Zustand der gemeindeeigenen Orts- und Verbindungsstraßen wies Bürgermeister Hauser darauf hin, dass ihm und auch dem gesamten Marktgemeinderat sehr gut bewusst ist, dass dieser sehr zu wünschen übriglässt. Hierbei ist festzustellen, dass in den letzten Jahren sehr viele Finanzmittel in die Kinder und damit in die Zukunft der Marktgemeinde investiert worden und die notwendige Sanierung der Straßen zurückgestellt worden ist.

Probleme mit Ausbausatzung

Hinzu kommen die immer noch ungelösten finanziellen Probleme, die durch die Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung entstanden sind. Der Marktgemeinderat wird sich im März ausführlich damit befassen. Im Blickpunkt der Maßnahmen für das Jahr 2019 stehen die Sanierung der Hülle Haid, die Fortführung der Dorferneuerung See mit Ortsumgehungsstraße, für welche die politischen Ampeln auf grün stehen und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz eine „große Dorferneuerung“ mit einer kostenlosen Flächenneuordnung durchführen will, ein Radweg zwischen Parsberg und See sowie die Sanierung der Kirche Rackendorf (pwa).

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